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5 Millionen Usability-Beschäftigte? Usability-Schwerpunkt in "Technology Review" Februar 2009

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In seiner Februarausgabe hat das Heise-Magazin einen Schwerpunkt auf neuartige User-Interfaces gelegt. Dabei geht es unter anderem auch um den Unterschied zwischen dem alten Begriff der "Gebrauchstauglichkeit" als ergonomischer Minimalanforderung und "Benutzerfreundlichkeit" und "User Experience" als aktuelle Herausforderungen.
Die User Interface Design GmbH (UID) wird dort als Usability-Marktführer unter anderem zu typischen Projektdimensionen (und Preisen) befragt.
Außerdem wird Jakob Nielsen zitiert, dass sich in den letzten 25 Jahren die Zahl der Usability-Experten um den Faktor 5.000 (!) vervielfacht hätte und sich in den nächsten Jahren noch einmal "um ein Tausendfaches" steigern würde. Bei aller Liebe zum Thema, aber das ist dann doch etwas unwahrscheinlich, dass sich in 35 Jahren insgesamt die Zahl der Usability-Experten dann effektiv um den Faktor 5.000.000 (!) steigern wird (Zum Vergleich: In der Autombilindustrie arbeiten weltweit gerad…

Information Architecture Konferenz 2009

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IA Konferenz 2009
Am 16.-17.5.2009 findet in Hamburg eine Konferenz zum Thema Informationsarchitektur statt.
Da Informationsarchitektur die zentrale Teilkompetenz des User Interface Designs darstellt, liegt eine solche Veranstaltung als Spezialisierung nahe.

Dass die Veranstalter den Mai auswählen, um besseres Wetter zu haben (siehe http://www.iakonferenz.org/de/2009/news.html) deutet auf jeden Fall auf eine nutzerzentrierte Grundhaltung hin.

Mehr Infos unter www.iakonferenz.org/

Neues iPhone 2009 mit sensationeller Haptik

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2009 wird das iPhone wohl in einer noch deutlich reduzierteren Form auf den Markt kommen. Man sieht deutlich, dass die Touch-Oberfläche schon wieder aus der Mode ist und stattdessen direkt über "echte" Tasten zugegriffen wird.

Usability auf der Xtopia08

Microsoft veranstaltet gerade wieder seine Hausmesse rund um die Produktlinie "Expression", mit der Designer, Usability-Engineers und eben Entwickler am Ende einmal in einer durchgehenden Werkzeugkette (Tool-Chain) arbeiten können sollen. Bevor es soweit ist, werden Best-Practices auf der Xtopia 2008 gezeigt.
Ohne jetzt das Programm groß kommentieren zu wollen, möchte ich doch auf einen besonders bemerkenswerten Eintrag hinweisen:
"Panel: Die großen Usability Herausforderungen"
denn dort steht wörtlich: "...Nein, hier steht kein schlauer Satz zu Monetarisierung, zu Web 2.0, zu "community driven services", zu "early adopter"… wir machen hier kein Bullshit-Bingo:..." Da könnte man ja fast meinen, dass es in den anderen Vorträgen...

Naja, so oder so bestimmt spannend ;-)

World Usability Day 2008 Rhein-Ruhr ein voller Erfolg

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In "ausverkauftem" Haus fand gestern der World Usability Day Rhein-Ruhr statt. Mit über 100 Personen war die Publikumsresonanz deutlich höher als erwartet. So fanden die sieben Vortragenden ein motiviertes und interessiertes Publikum vor, welches insbesondere die Möglichkeiten zur Diskussion im Anschluss an den jeweiligen Beitrag intensiv nutzte.

Die Beiträge wiederum boten eine sehr große Bandbreite von Accessibility von Webseiten bis zum Design von Enterprise Anwendungen, von der Gebrauchstauglichkeit von Eierkochern bis zum Widerspruch zwischen Security und Usability.

Die Organisatoren, die sich aus den Usability-Stammtischen Köln, Düsseldorf und Dortmund rekrutierten, waren mit dem Verlauf des Events sehr zufrieden. Einen besonderen Dank an dieser Stelle noch einmal an Prof. Dr. Markus Dahm der FH Düsseldorf, der insbesondere die praktischen Dinge (Essen, Trinken, Helfer und Räume) für alle Beteiligten unaufwändig geregelt hatte.

In Kürze werden sicher auch weitere Bilder u…

Golem-Artikel zur Usability des neuen Firefox 3.1

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Der Newsdienst "Golem" hat ein Interview zur Neugestaltung (der Usability) des Interfaces des aktuellen Mozilla-Browsers "Firefox 3.1" (erinnert sich noch jemand an die Zeit, als das Ding Netscape war?) veröffentlicht.
Darin stellt Aza Raskin (Sohn des bekannten Jef Raskin) seine Ansichten zur Usability vor. Aussagen wie "Schau was deine Nutzer machen, aber frage sie nie, was sie wollen" oder "Undo statt Warnung" lassen sich dann auch ungesehen unterschreiben.
Bedenklicher sind allerdings Plattituden wie "Das beste Interface ist kein Interface". Denn, Sorry, darauf kann man nur mit einer logischen Plattitude antworten: "Jedes Interface IST ein Interface". So kommt man dem Kern der Sache nicht näher. Besser wäre wohl, dass die Belastung des Nutzers durch das Interface möglichst gering sein soll. OK.
Besonders fragwürdig ist allerdings die Aussage "Raskin plädiert dafür, Interface-Design mehr als Wissenschaft zu betrachten u…

Usability von Fehlermeldungen - Weniger ist manchmal zu wenig

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Vielleicht hatten die UI-Engineers bei Microsoft Vistas Mobile-Gerätecenter irgendwo mal gelesen, dass man Nutzer nicht mit Details langweilen soll. Aber diese Fehlermeldung ist ebenso ansprechend wie nichtssagend gestaltet.

Aber immerhin eine logische Weiterentwicklung der noch viel zu geschwätzigen Meldung, die man in der Vorgängerversion bekam: