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Usability von Fahrkartenautomaten (Serie)

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Hier noch ein Beispiel, wie man irreführende Fehlermeldungen (natürlich an Fahrkartenautomaten) verfassen kann. "Verbundtarif: Verkauf nur am Abfahrtsbahnhof" So weit, so schlecht. Blöd nur, dass diese Fehlermeldung für die Fahrt Hamburg Hbf - Ahrensburg am Hamburg Hbf kommt. Wie kann man...

Usability von Fahrkartenautomaten (again)

Nein, ich bin nicht davon besessen, aber die FAZ hat dazu ein schönes Interview mit Deutschlands führendem Fahrkarten-Automatenhersteller geführt und kommt am Ende zum Resumee: "Immer noch nicht aber beantwortet ein Automat die Frage, wie man mit Öffies zu einer bestimmten Adresse kommt. Doch hierfür sollte selbst Ilka nicht dem Apparat einen Stoß versetzen noch gar seine Entwickler mit Vorwürfen strafen. Macht sie auch nicht, seit sie weiß, dass die Logik von Fahrkartenautomaten nicht den geistigen Zustand zeitgenössischer Ingenieurskunst abbildet, sondern den vieler kluger Gremien. Somit als Barometer des intellektuellen Luftdrucks deutscher Verwaltung begriffen, macht die Bedienung jedes Fahrkartenautomaten Laune und ist überaus lehrreich." (aus FAZ.net Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 16.03.2008, Nr. 11 / Seite V16 ) Ich weiß ja nicht, ob man wirklich so einfach die Entwickler und Konstrukteure aus der Schusslinie bringen kann. Natürlich sind am Tarifflickentep

Aufruf zur Mitgestaltung des World Usability Days Rhein/Ruhr 2008

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, am 13. November 2008 findet der nächste World Usability Day statt (siehe auch http://www.worldusabilityday.org/ (international) und http://www.worldusabilityday.de/ ). Weltweit steht die Benutzungsfreundlichkeit von Software, Websites, Hardware, Mobiltelefonen und vielen anderen technischen Produkten unter dem Motto „Making life easy!“ im Mittelpunkt. Im letzten Jahr fanden dazu alleine in Deutschland Aktionen und Veranstaltungen in 15 Städten statt. Die Hamburger Veranstaltung verzeichnete z. B. 200-300 interessierte Besucher in 18 Vorträgen. Als Regionalgruppe Rhein/Ruhr/Sieg der GC-UPA ( http://www.gc-upa.de/ ) organisieren wir in diesem Jahr eine gemeinsame Veranstaltung für die Region Rhein/Ruhr – bestehend aus den Städten Köln, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet, aber natürlich auch Nachbarn. Thematisch wird sich die Veranstaltung im Bereich Usability, User Experience und Barrierefreiheit bewegen. Als ersten Schritt suchen wir Mitstreiter, die den Wor

Usability von GUI vs. Textkonsole

Hier nur ein kurzer Link auf zwei aktuelle Artikel zu einem schon sehr historischen und eher angegrauten Streit: Pro Konsole: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27576/1.html Pro GUI: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27475/1.html Selbst der Emacs (Baujahr 1976!) vs. vi-Streit findet dort noch einen Platz. :-) Jaja, DAMALS...

World Usability Day Rhein-Ruhr 2008

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Es ist zwar noch einige Monate bis zum November 2008 aber bereits jetzt beginnen die Vorbereitungen für den nächsten World-Usability-Day 2008. Mit dem neuen Standort der User Interface Design GmbH entsteht auch ein neues Interesse an der Teilnahme am neuen WUD, nun in der Region zwischen Köln und Dortmund, Niederlande und Sauerland. Ein endgültiger Platz steht natürlich noch nicht fest, aber der Termin für das erste Planungstreffen: Mittwoch, 19.3.2008 19:00 Uhr bei der User Interface Design GmbH, Hansastraße 7-11, 44137 Dortmund Veranstaltet wird dieses Treffen vom "Usability-Stammtisch Dortmund", so dass es im Anschluss traditionell auch noch einen gemütlichen Teil geben wird. Interessenten melden sich bitte vorher kurz bei uns oder bei Marcus Lönnendonker.

Usability auf der CeBIT 2008: Schön einfach - einfach schön

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Auf der CeBIT 2008 wird es in diesem Jahr einen Themenstand „User Experience - one step beyond“ geben (future market, Halle 9, Stand A20). Auf diesem Themanstand werden Dienstleister mit User Experience Bezug sich und ihre Projekte präsentieren. UID User Interface Design GmbH D-LABS GmbH usability.de Vitero GmbH Zeix AG (Schweiz) TU Kaiserslautern aventaurus Ltd. Parallel zum Themenstand "UX08" im future market wird es im future talk Vorträge und Diskussionen geben (Programm folgt hier noch). Weitere Informationen zum User Experience Stand auf der CeBIT

Usability von Telefonen (Suchbild)

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Manchmal fragt man sich ja schon "Wie ist so etwas heute noch möglich?" OK, wir leben alle nicht in einer idealen Welt der iterativen nutzer- und aufgabenzentrierten Entwicklungsprozesse, in der emsige Ingenieure zunächst mal die Nutzer fragen, was sie denn so den ganzen Tag tun. Und OK, für ein Telefon, dazu noch ein Tischapparat mit massig Platz für Tasten und Display und unendlich viel Strom für die Darstellung... das ist eigentlich einfach, um nicht zu sagen kinderleicht. Das oben abgebildete Wunderwerk kann alles, was früher einen ganzen Schaltkasten benötigt hätte. Zum Beispiel Rufe umleiten, den Namen zu einer Nummer aus einem internen Telefonbuch suchen und natürlich prima exakt die Uhrzeit anzeigen. Nun ist das mit der Rufumleitung tatsächlich praktisch. Die Namensdarstellung ist auch OK, wobei man eine Telefonbuch-Taste, wie beim Handy üblich, vermisst. Uhrzeit, naja, der Platz war wohl gerade da. Aber da ist eine Funktion, eine ganz bestimmte, die erst beim Überga