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Das DIN A4 Portemonnaie oder Die Usability von Kontoauszügen

Manchmal fallen (aus Sicht der Usability) bewährte Lösungen auf einen ungünstigeren Stand zurück.

Da ist zum Beispiel die Sache mit dem Kontoauszug: Traditionell sind Kontoauszüge in 1/3 DIN A4. Nunja, war schon immer so, aber das ist ja eigentlich nur eine Formsache. Manchmal fragte man sich vielleicht, warum das wohl schon immer (seit es Kontoauszugdrucker gibt) so war.

Jetzt hat die Deutsche Bank ihre Automaten umgerüstet, so dass diese Kontoauszüge in DIN A4 statt wie bisher ausgedruckt werden. Und da werden auch gleich eine Reihe von Vorteilen genannt:
Zur verbesserten Übersicht sind alle Buchungen optisch durch einen Strich voneinander getrennt. Jede Buchung ist zur leichteren Unterscheidung mit dem jeweiligen Vorzeichen „+“oder „-“ gekennzeichnet. Alle relevanten Kontodaten werden in einer Zeile gebündelt. Zusätzliche Informationen wie z.B. die Kontaktdaten Ihres Investment & FinanzCenters, die telefonischen Zugangswege oder das Dispo-Limit Ihres persönlichen Kontos si…

Nachtrag: Usability von Fahrkartenautomaten

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Potzblitz! Kabel1 hat tatsächlich in seiner Reihe "K1 Das Magazin" den Fernsehbeitrag über die Usability von Fahrkartenautomaten gezeigt.
Nachdem ich mehrere Stunden auf kalten Bahnsteigen immer und immer wieder Fahrkarten in verschiedenen Perspektiven kaufen musste, sind daraus am Ende doch knappe 9 Minuten Berichterstattung geworden. Meinen Dank an Herrn Kumpfert von KölnFilm für einen fairen und sachlichen Bericht. Und die vielen verzweifelten Kunden waren nicht gestellt, sondern die Normalität an den Automaten. Schade, dass die Automaten-Guides und das Interview mit einem Bahn-Verantwortlichen es nicht mehr in den Bericht geschafft haben. Insbesondere von letzterem hätte ich doch gerne mal eine Antwort gehört, wie es zu Netzwabenplänen mit dreistelligen Codes an einem Automaten kommen kann, der nur vierstellige Codes akzeptiert. War wohl die Druckfarbe zu teuer? Usability als TV-Thema, ich finde das hat noch Potenzial ;-)

Usability meets Design meets Usability (Hannover Messe 2007)

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Im Usability-Messetagebuch der Kollegen findet sich ein neuer Eintrag zum aktuellen Verlauf der Hannover Messe aus Sicht der Usability und des Designs. Und es ist schon erfreulich, dass es auf einer Industriemesse einen immer größer werdendenen Bereich Design aber auch Usability gibt.

Besonders beeindruckend finde ich dann, dass es selbst bei so absoluten Brot und Butter Komponenten wie Schraubmuttern noch revolutionäre Design- und Usability-Neuerungen gibt:

Muttern, die man "zusammenklicken" kann und so Teile des Schraubprozesses einspart und nur noch festzurrt.

Soll keiner sagen, es gäbe nichts mehr zu tun.

Usability auf der Hannover Messe 2007

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Die Hannover-Messe 2007 ist eröffnet.

In der "1.0"-Denke: Im Gegensatz zur CeBIT gibt es hier meist noch richtig etwas zum Anfassen, zum Beispiel das Interaktionskonzept einer Maschinensteuerung. Wer also Usability immer schon einmal selbst in die Hand nehmen wollte, hat diese Woche nun Gelegenheit dazu.

Themen:
"Benutzerzentrierte Gestaltung bei der Entwicklung industrieller Anwendungen""Zeigen, drehen, drücken - Das innovative Bedienpanel der TRUMPF TruPulse"Außerdem gibt es noch eine Podiumsdiskussion:
Diskussion: „Mensch-Maschine-Interaktion – Technik für Menschen gestalten“Zeitlich nicht ganz zufällig vor der Hannover-Messe gibt es in den aktuellen VDI-Nachrichten vom 5.4.07 zwei Artikel zum Thema Usability:
"Der viergeteilte Experte" in dem Ex-GC-UPA Chef Andreas Beu die Diskussion um das Berufsbild des Usability Engineers kommentiert"Damit Technik dem Kunden dient" in dem die Aufgaben noch etwas detaillierter beschrieben werden.Aber …

Usability und Handies

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Während ich mich noch mit der Usability von Automaten beschäftigt habe, ist bei meinem Kollegen Andreas Beu das mindestens genaus populäre Thema Usability von Handys abgefragt worden. Der Spiegel hat daraus einen schönen Artikel gemacht: "Ich will doch nur telefonieren"

Und wenn man das traurige Relikt deutscher Handybauversuche anschaut, ahnt man, was alles schief laufen kann.

Noch erstaunlicher finde ich aber, wie wenig Usability bisher zur Selbstverständlichkeit geworden zu sein scheint bei Gegenständen, die Millionen Menschen täglich nutzen. Da ahnt man schon, wie es erst bei Produkten aussehen muss, die nur Tausende, Hunderte oder noch weniger Menschen nutzen.

Naja, als Usability-Berater stolpert man ja jeden Tag darüber :-)

Automaten immer noch ein Usability-Thema?

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Eigentlich dachte ich immer, dass das Thema "Automaten, an denen man keine Fahrkarte bekommt" so langsam mal vom Tisch sein sollte.

Als dann neulich ein TV Magazin einen Bericht über die (fehlende) Benutzerfreundlichkeit von Fahrkartenautomaten mit mir drehen wollte, war ich zunächst skeptisch. So richtig komplex ist die Aufgabe ja eigentlich nicht:

Nutzersicht: "Ich bin in A und möchte nach B, am besten jetzt gleich"

Aber im Rahmen der mehrtägigen Dreharbeiten kam dann alles ganz anders. An den Automaten zwischen Dortmund und Koblenz waren selbst einfachste Karten nur eher zufällig erhältlich. An den verschiedenen Automaten verschiedener Hersteller kamen allein an den paar Tagen schon eine Vielzahl von Effektivitätsproblemen zu Tage:
Fall 1: Der Automat verkauft mir eine (zu billige) Fahrkarte, sagt mir aber nicht, ob das Fahrtziel damit überhaupt abgedeckt ist. Und dies, obwohl er eine eingebaute Datenbank mit allen Haltestellen hat!Fall 2: Der Automat verkauft mir i…

Offensichtliche Usability ;-)

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Manchmal muss man Usability langwierig erklären. Insbesondere die Frage, wie man Effektivität denn in der Praxis feststellen kann, kann sehr interessant und langwierig werden.

Schön, wenn man dann einem so offensichtlichen Beispiel über den Weg läuft: