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Es werden Posts vom März, 2010 angezeigt.

Die Norm DIN EN 62366 tritt ab März in Kraft

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Am 21. März 2010 endete die Übergangsfrist der Norm DIN EN 62366: Die Durchführung eines Usability Engineering Process und auch dessen Dokumentation in einem Usability File sind ab jetzt Pflicht! Die neue Norm bezieht sich auf alle medizinischen Geräte, wie zum Beispiel auch auf In-Vitro-Diagnostika oder medizinische Software.

UID hat sich auf die neuen Anforderungen vorbereitet: Mit unserem Service Medical Safey Design greifen wir die Neuerungen durch die Normen auf und begleiten unsere Kunden bei der Durchführung und Dokumentation von Maßnahmen zur Gebrauchstauglichkeit.

So entwickelte UID gemeinsam mit Jörg Stockhardt consulting&more eine komplette Grundstruktur für das Usability Engineering File. Diese Grundstruktur (sie wird „Makrostruktur“ genannt) beinhaltet alle von der Norm geforderten Einzeldokumente. Zu diesen Einzeldokumenten liegen Inhaltsverzeichnisse vor (sozusagen die „Mikrostruktur“) mit denen alle geforderten Inhalte an der richtigen Stelle platziert werden können.…

UID Mitinitiator des Usability-Netzwerks EF.EU

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Anfang des Jahres hat UID mit fünf weiteren Unternehmen aus Süddeutschland und dem Forschungscampus Informatik der Universität Passau das Usability-Netzwerk EF.EU gegründet. EF.EU steht für European Forum for Enhanced Usability. Das Ziel der Initiative: die Vorteile benutzungsfreundlicher IT-Produkte in der Öffentlichkeit bekannter machen. Es sind bereits gemeinsame Forschungsprojekte rund um Usability in Planung – ob in den Bereichen Enterprise Resource Planning oder Gebäudetechnik. In der Gemeine Oberschneiding bei Straubing entsteht ein Zentrum für Usability mit Testlabor. Auch ein eigener Termin für den World Usability Day in Niederbayern ist angedacht. Mit solchen Aktivitäten will EF.EU die Region Niederbayern als Forschungs- und Wirtschaftsstandort stärken. Voller Tatendrang gehen wir ans Werk und hoffen, dass EF.EU 2010 ordentlich wächst.

Harry Potter Usability: Zauberstäbe als User Interface

Es soll keiner sagen, dass die User Interfaces sich nicht weiterentwickeln. Im Video der BBC wird ein solcher "Zauberstab" angeboten, der selbstlernend im Bereich Home Automation Wunder vollbringen soll.

So lange man sich die Gesten denn alle merken kann, vielleicht eine lustige Sache. Vielleicht wäre es aber auch noch hilfreich einen kleinen, schwachen Laserpointer mit einzubauen, damit man auch sicher das richtige Gerät erwischt. "Point & Click" war ja bisher nicht für so große Distanzen vorgesehen (Ausnahmen sind die Spiele und die "Light-Pen" Ideen, die man früher direkt auf dem Monitor hatte).

Gründliche Fehlersuche

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Man beachte die Datumsspalte

Das Ende der Kreditkarte? VPAY (PIN) macht Bezahlen beinahe sicherer und beinahe komfortabler.

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Dieser unscheinbare Text erreichte mich heute von meiner Kreditkarten-Firma (OK, Bank) und bedeutet für mich den Anfang vom Ende einer Ära. Die Begründung hat etwas mit Benutzerfreundlichkeit zu tun:

Jetzt soll ich mir noch eine weitere PIN merken?! - Nein, danke.

Was glauben die Verantwortlichen denn, wieviele sichere PINs sich so ein Mensch ohne klaubare Hilfsmittel merken kann? OK, ich kann mir jetzt in mein Handy die Nummer verschlüsselt hinterlegen und dann nach einer kurzen dortigen Passwort-Eingabe herausholen. Aber mal ehrlich, dann nehme ich doch gleich die EC- (Maestro?) Karte. Die Nummer brauche ich dann ja auch zum Geld-holen. Warum sollte ich mir noch eine Nummer merken?

Besonders ärgerlich (und Grund für dieses Posting) ist aber, wie man uns Kunden diese weitere Serviceverschlechterung als "Fortschritt" verkaufen will:

"Darüber hinaus möchte Visa hierzulande ab April ebenfalls VPAY einführen. Hierbei soll der Magnetstreifen durch einen speziellen Chip, der aus…

MS Surface in der Praxis: Datenbanksystem auf dem MS Surface zum Greifen nah

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Wie präsentiert man ein Datenbanksystem anschaulich und interessant? Diese Frage stellte sich sones anlässlich der CeBIT 2010. Das IT-Unternehmen entwickelt moderne Datenbanktechnologien und wollte auf der CeBIT demonstrieren wie performant und einfach ihr System Daten strukturiert und verwaltet. Sones entschloss sich dafür den MS Surface zu nutzen. Sones und Microsoft übernahmen die Entwicklung und UID das Interaktionskonzept sowie das Design der Anwendung.

Im gemeinsamen Meeting in München 10 Tage vor der CeBit klärten wir zunächst die folgenden Fragen: Wie steigt der Nutzer in die Anwendung ein, welche Funktionen bietet die Anwendung, welche Gesten führen welche Aktionen aus? Die Ergebnisse wollen wir natürlich Niemandem vorenthalten. Daher hier eine kleine Auswahl:

Die Anwendung beginnt mit dem Auswählen eines Schlagwortes: Dem Nutzer werden verschiedene Wörter präsentiert, die er nach oben oder unten scrollen kann. Schließlich wählt er per Fingertipp das gewünschte Wort aus.

Das aus…