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Es werden Posts vom Oktober, 2009 angezeigt.

MS Surface in der Praxis: Eigene Gesten entwickeln

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Die gestische Interaktion macht die Bedienung des MS Surface zu einer Begegnung der besonderen Art. Die Bedienung des Surface basiert auf festgelegten Gesten: Tippen, drehen oder skalieren sind solche bestehenden Gesten und die sollten nicht verändert oder anderweitig eingesetzt werden, so auch die Empfehlung von Microsoft. Wir wollten nicht „nur“ eine Anwendung für den Surface entwickeln, sondern auch eigene Gesten gestalten. Die Frage: „Wie nutze ich meine Hände am Surface?“ hat daher das Konzept für unsere eigene Anwendung maßgeblich bestimmt. Die Bedienung soll intuitiv sein und das Interface für die Nutzer praktisch unsichtbar werden.

Dabei ging es darum Gesten zu vermeiden, die nicht natürlich sind. Zum Beispiel das doppelte Tippen mit dem Finger. Es imitiert den Doppelklick, den wir per Maus am herkömmlichen PC durchführen. Eine natürliche Geste ist hingegen das Greifen. Die „reale Welt“ dient der gestischen Interaktion als Vorbild und wir fassen Objekte normalerweise an und (be…

MS Surface in der Praxis: Eigene Anwendungen entwickeln

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Auf dem Surface-Tisch Schach und Tiles zu spielen macht zwar Spaß, aber mit mehr Ehrgeiz widmen wir uns derzeit der Entwicklung einer eigenen Anwendung.

Das Ziel: Eine Firmenpräsentation, die unsere Projekte, Branchen und die Vorgehensweise von UID anschaulich und ansprechend darstellt. Wir wollen dabei einfach und schnell auf Informationen über Methoden und Kompetenzen zugreifen. Viel Information für das 360° Interface. Die Besonderheiten der Oberfläche sind gleichzeitig die Herausforderungen bei Entwicklung und Design einer eigenen Anwendung auf dem MS Surface.

360° Interface – das bedeutet, Informationen und Inhalte nicht auf eine Richtung auszulegen, sondern von allen Seiten zugänglich zu machen. Die Nutzer müssen die Richtung der Inhalte verändern, zum Beispiel verschieben oder drehen, können.

Eine weitere Herausforderung ist die soziale Interaktion. Der Surface reagiert auf 50 Eingaben gleichzeitig. Das ist sehr viel. Das iPhone oder andere Touchscreens haben weniger sogenannte int…

The Fun Theory

Wie kann man das Verhalten von Benutzern ändern? Durch Spaß! The Fun Theory zeigt einige eindrucksvolle Beispiele und hat einen Award ausgeschrieben.

Prinz Philip und kompliziertes Design

Prinz Philip, Ehemann von Königin Elisabeth II kämpft mit komplizierter Technik. "Wenn er ein Programm aufzeichnen wolle, ende dies oft damit, dass er mit einer Taschenlampe, einer Lupe und der Bedienungsanleitung auf dem Boden liege. Oder man überläßt dies seinem 10-jährigen Enkel.", so Prinz Philip in einem Interview zum Prince Philip Design Award. Noch eindeutiger äußerte er sich gegenüber der Times. "Um herauszufinden, wie ein Fernsehgerät funktioniert, muss man praktisch Liebe mit dem Ding machen."

„Medizinprodukte planen-entwickeln-realisieren – Der CE-Routenplaner“ erscheint zur MEDICA 2009

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Im November ist es soweit: Das erste umfassende Werk zur Entwicklung von Medizin-produkten erscheint. Als Herausgeber durfte ich das Werk mit planen und gestalten - Eine schöne und neue Heraus-forderung für mich.

Gemeinsam mit Dr. Anne Hermeneit, SPECTARIS, Jörg Stockhardt, consulting & more, und der TÜV Media GmbH geben wir die Loseblattsammlung „Medizinprodukte planen-entwickeln-realisieren – Der CE-Routenplaner“ heraus. Alle Phasen der Medizinproduktentwicklung werden darin beschrieben: Von der ersten Produktidee bis hin zur Marktbeobachtung nach der Inverkehrbringung. So erfahren die Leser alles, was sie bei der Entwicklung von Medizinprodukten berücksichtigen sollten. Die Perspektiven Risikomanagement, Usability und Klinische Bewertung beleuchten dabei die einzelnen Entwicklungsphasen und lassen keinen Aspekt unbedacht.

In meiner Herausgeber-Funktion betreue ich den Bereich Usability und bin verantwortlich für die Autoren aus diesem Gebiet. Aber bis zum ersten Beitrag war es ei…

World Usability Day in München

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Dieses Jahr dreht sich beim WUD in München alles um das Thema "Nachhaltigkeit".

In Fallbeispielen werden interessante Projekte vorgestellt, die aufzeigen, was Design und Usability zu einer nachhaltigen Welt beitragen können – oder wo Bedarf besteht, sich auszutauschen. Wichtige Anwendungsfelder sind hier beispielsweise Mobilität, Gebäudetechnik, Erneuerbare Energien, ressourcenschonendes Design und Engagement durch Web 2.0 Technologien.

Programm
Prof. Dominik Walcher (FH Salzburg): Marketing nachhaltiger gebrauchstauglicher ProduktePhilipp Quaet-Faslem (Siemens AG Corporate Technology): Green User Interface DesignAndreas Dossow (Berker GmbH & Co. KG): Nachhaltigkeit in der GebäudeautomationRoman Gebhard (Lunar Europe)Clemens Lutsch (Microsoft)Gabriel SiebenVolker Gassner (Presse/New Media, Greenpeace e. V.): Vorstellung GreenAction Plattform: Web 2.0 und EngagementHans-Henning Brabänder (Gigaset Communications GmbH): Eco und Sustainable DesignOrt: Verkehrszentrum des Deutsc…

User Interfaces mit Augmented Reality gestalten

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Ende September war ich auf der Hausmesse bei einer der spannensten Firmen, die München zur Zeit zu bieten hat. Metaio hat sich voll und ganz auf das Thema "Augmented Reality" spezialisiert. Auf Deutsch heißt das soviel wie "Angereicherte Realität". Da werden virtuelle mit realen Informationen gemischt (daher auch die alternative Bezeichnung "Mixed Reality"). Die virtuellen Informationen können dabei direkt ins Sichtfeld (beispielsweise über eine Datenbrille) oder eben in ein Kamerabild eingeblendet werden. Eine wichtige Zielsetzung ist dabei, dass diese virtuellen Informationen lagerichtig zum realen Objekten eingeblendet werden. Beispiel: ich platziere ein Produkt vor meine Webcam und bekomme auf dem Bildschirm neben dem Produkt virtuelle Informationen angezeigt. Diese virtuellen Informationen wandern auch mit, wenn das Produkt vor der Kamera bewegt wird. Eindrucksvoll kann diese Funktionalität bei einer Lösung betrachtet werden, die metaio für Lego en…