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Es werden Posts vom 2008 angezeigt.

Usability auf der Xtopia08

Microsoft veranstaltet gerade wieder seine Hausmesse rund um die Produktlinie "Expression", mit der Designer, Usability-Engineers und eben Entwickler am Ende einmal in einer durchgehenden Werkzeugkette (Tool-Chain) arbeiten können sollen. Bevor es soweit ist, werden Best-Practices auf der Xtopia 2008 gezeigt.
Ohne jetzt das Programm groß kommentieren zu wollen, möchte ich doch auf einen besonders bemerkenswerten Eintrag hinweisen:
"Panel: Die großen Usability Herausforderungen"
denn dort steht wörtlich: "...Nein, hier steht kein schlauer Satz zu Monetarisierung, zu Web 2.0, zu "community driven services", zu "early adopter"… wir machen hier kein Bullshit-Bingo:..." Da könnte man ja fast meinen, dass es in den anderen Vorträgen...

Naja, so oder so bestimmt spannend ;-)

World Usability Day 2008 Rhein-Ruhr ein voller Erfolg

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In "ausverkauftem" Haus fand gestern der World Usability Day Rhein-Ruhr statt. Mit über 100 Personen war die Publikumsresonanz deutlich höher als erwartet. So fanden die sieben Vortragenden ein motiviertes und interessiertes Publikum vor, welches insbesondere die Möglichkeiten zur Diskussion im Anschluss an den jeweiligen Beitrag intensiv nutzte.

Die Beiträge wiederum boten eine sehr große Bandbreite von Accessibility von Webseiten bis zum Design von Enterprise Anwendungen, von der Gebrauchstauglichkeit von Eierkochern bis zum Widerspruch zwischen Security und Usability.

Die Organisatoren, die sich aus den Usability-Stammtischen Köln, Düsseldorf und Dortmund rekrutierten, waren mit dem Verlauf des Events sehr zufrieden. Einen besonderen Dank an dieser Stelle noch einmal an Prof. Dr. Markus Dahm der FH Düsseldorf, der insbesondere die praktischen Dinge (Essen, Trinken, Helfer und Räume) für alle Beteiligten unaufwändig geregelt hatte.

In Kürze werden sicher auch weitere Bilder u…

Golem-Artikel zur Usability des neuen Firefox 3.1

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Der Newsdienst "Golem" hat ein Interview zur Neugestaltung (der Usability) des Interfaces des aktuellen Mozilla-Browsers "Firefox 3.1" (erinnert sich noch jemand an die Zeit, als das Ding Netscape war?) veröffentlicht.
Darin stellt Aza Raskin (Sohn des bekannten Jef Raskin) seine Ansichten zur Usability vor. Aussagen wie "Schau was deine Nutzer machen, aber frage sie nie, was sie wollen" oder "Undo statt Warnung" lassen sich dann auch ungesehen unterschreiben.
Bedenklicher sind allerdings Plattituden wie "Das beste Interface ist kein Interface". Denn, Sorry, darauf kann man nur mit einer logischen Plattitude antworten: "Jedes Interface IST ein Interface". So kommt man dem Kern der Sache nicht näher. Besser wäre wohl, dass die Belastung des Nutzers durch das Interface möglichst gering sein soll. OK.
Besonders fragwürdig ist allerdings die Aussage "Raskin plädiert dafür, Interface-Design mehr als Wissenschaft zu betrachten u…

Usability von Fehlermeldungen - Weniger ist manchmal zu wenig

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Vielleicht hatten die UI-Engineers bei Microsoft Vistas Mobile-Gerätecenter irgendwo mal gelesen, dass man Nutzer nicht mit Details langweilen soll. Aber diese Fehlermeldung ist ebenso ansprechend wie nichtssagend gestaltet.

Aber immerhin eine logische Weiterentwicklung der noch viel zu geschwätzigen Meldung, die man in der Vorgängerversion bekam:

Progress Indicator Usability - Lustige Warteschlangen

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Manchmal dauert es im Internet ein wenig länger...


Normalerweise hat man dann nur als Trost den Fortschrittsbalken im Browser (außer man lädt Flash-Anteile). Der springt aber gerne auch mal auf 100%, ohne dass sich etwas zum Besseren gewendet hat.

Der Ticketshop CTS Eventim hat wohl des öfteren absehbar mit Lastspitzen zu tun (wie zum Beispiel diesen Morgen nach Start des Vorverkaufs zu AC/DC).

Wenn die Server wegen Überlast schon die Startseite nicht mehr ausliefern können, bekommt man als erste Eskalationsstufe den oben gezeigten Wartescreen mit Restzeitanzeige. Während die Uhr von 30 Sekunden herunterzählt, bekommt man sogar noch (alte) Witze erzählt. Originell.

Nur schade, dass die 30 Sekunden reine Willkür sind. Danach beginnt der Countdown einfach neu.


Als weitere Eskalationsstufe erscheint dann bei noch größerer Überlast der zweite Screen, auf dem gleich gebeten wird, doch später wiederzukommen. Naja, das ist dann wenigstens ehrlich. Ein "Wenn sie wegen AC/DC hier sind: Geben S…

Programm des World Usability Day 2008 Düsseldorf - Dortmund (Rhein/Ruhr)

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Beim diesjährigen World Usability Day (WUD) zeigen namhafte regionale Firmen verschiedene Aspekte von Benutzerfreundlichkeit (Usability, Gebrauchstatuglichkeit) in der Praxis.

Der Eintritt zu den weltweit stattfindenden Veranstaltungen ist frei, aber um eine Anmeldung (Adresse siehe offizielle Website) wird gebeten.

Für den Bereich Rhein-Ruhr (Köln, Düsseldorf, Dortmund und weiteres Ruhrgebiet) findet in diesem Jahr der WUD an der FH Düsseldorf statt. Da die nächsten weiteren WUDs erst wieder in Hamburg und Hannover vorgesehen sind, dürfte der Einzugsbereich Münster, Bielefeld, Gütersloh ebenso umfassen).

Programm

15.30 Uhr ANMELDUNG/EMPFANG
16.00 Uhr Begrüßung und Einführungsvortrag
Die barrierefreie Brandmauer? - Einfache oder sichere Software?
Prof. Dr. Markus Dahm, FH Düsseldorf16.40 Uhr
Informationswüste Produktkatalog - Verloren im Onlineshop
Bernhard Welzel, Innocasto Webtechnologie, Dortmund
17.10 Uhr
Usability durch Text - Auch auf den Inhalt kommt es an
Nicolai Schwarz, textformer medi…

Einladung zur Eröffnungsveranstaltung UID Dortmund am 25.9.2008

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Am 25.9.2008 wird die neue Geschäftsstelle Dortmund der User Interface Design GmbH feierlich eröffnet. Mit der inzwischen 4 Geschäftsstelle in Deutschland setzt UID seinen Anspruch auf Kundennähe nun auch in der Praxis um.

Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Reihe von Themenabenden und Feiern an den verschiedenen Standorten anläßlich des 10jährigen Bestehens der User Interface Design Gmbh (Deutschland) statt. Mehr...

Ort und Dauer:
Zwischen 17:00 und 21:00 wird es dazu Vorträge und eine kleine Ausstellung in den Räumen von UID Dortmund an der Hansastraße 7-11, 44137 Dortmund geben. Die Geschäftsstelle liegt in der Innenstadt von Dortmund und kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Haltestelle Kampstraße oder Hauptbahnhof) sehr gut erreicht werden. Für die Anreise mit dem Auto steht das Parkhaus "Bissenkamp" zur Verfügung.

Ausstellung:
Das künstlerische Highligt des Abends: Eine Ausstellung mit Werken von Sebastian Schulz. Der UID-Designer ist vielfach ausgezeichneter Graffiti…

Login oder Nicht-Login?

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Manchmal kann man selbst eine Ja/Nein-Frage uneindeutig beantworten: "Welcome Back" (sp?) und "Your login attempt failed" gleich nebeneinander zu stellen, ist schon eine Leistung.

Man ist übrigens in diesem Zustand eben doch eingeloggt und kann durch einen Klick auf "My projects" dann loslegen. Bis ich das gesehen hatte, hatte ich schon einige Male bei früheren Besuchen brav Passwort und Nutzername getippt.

ps: Und der aufmerksame Leser wird sich auch wundern, warum mein Browser 2 Google-Eingabefenster hat, aber dazu später mehr.

Aufruf zur Mitgestaltung des World Usability Day Rhein-Ruhr in Düsseldorf 2008

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Die Veranstaltung findet am 13. November 2008, nachmittags und abends in den Räumen der FH Düsseldorf statt.

Aufruf zur Mitgestaltung - Vorträge und Workshops

Gesucht werden Vorträge oder Workshops rund um die Themen Usabililty, User Experience, Barrierefreiheit. Ziel ist es, den Besuchern die Bandbreite der genannten Themen in der Praxis aufzuzeigen (Problemstellungen, Methoden, Lösungen).

Für jeden Beitrag stehen 30 Minuten inklusive anschließender Diskussion zur Verfügung. Auf Eigenwerbung sollte, abgesehen von einer sehr kurzen Vorstellung, zugunsten fachlicher Inhalte verzichtet werden.

Einreichungen für Vorträge und Workshops bitte mit einer kurzen Beschreibung des Inhalts und einer Biografie per E-Mail an wud-rhein-ruhr@gc-upa.de.

Einreichungsfrist ist der 30. Juli 2008. Die Auswahl der Beiträge erfolgt durch das weiter unten genannte Organisationsteam.

Sponsoring ist möglich. Die Logos der Sponsoren erscheinen auf der Webseite www.worldusabilityday.de/rhein-ruhr und auf dem Poster z…

Usability von Fahrkartenautomaten (Serie jetzt im Spiegel)

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Nun reden Usability-Experten ja seit Jahren, dass ihr (unser) Thema doch von so zentraler Wichtigkeit sei, aber in der Außenwirkung ist das oft bescheiden. Umso erfreulicher, wenn dieses Thema nun auch in den Massenmedien wenigstens ab und zu (und massenkompatibel vereinfacht) auftaucht. Zum Beispiel bei Spiegel-Online findet das Thema Usability nun einen eigenen Raum in der Serie "Fehlfunktionen - Technik-Macken, die Millionen nerven""Technikärgernis Stempelautomat - Gefangen in der Entwerterfalle" "Design-Fehler -Im Haushalt lauert die dümmste Technik" "Technik-Tücken - Diese Design- Dummheiten nerven Millionen" "Dumm-Design - Die größten Technik- Ärgernisse aller Zeiten" Über manchen Titel oder Inhalt kann man sicher diskutieren, aber dazu vielleicht später mehr.

The only way is down

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Hier lautete die Interface-Gestaltungsfrage wohl: "Weisen Sie den Nutzer darauf hin, dass der Fahrstuhl nur in eine Richtung fährt.".

Der Zuständige Designer / Monteur hat's dann wohl sehr gut gemeint.

Usability von Fehlermeldungen

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Ist es nicht traurig, wenn das Homebanking einem nichts zutraut?

Frist verlängert - Aufruf zur Mitgestaltung: World Usability Day Rhein-Ruhr 2008

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Nachdem schon die ersten Beiträge eingereicht werden: Das Orga-Team des WUD Rhein/Ruhr - Köln, Düsseldorf, Dortmund ist noch offen für weitere MitstreiterInnen. Allerdings sollten sich Interessenten nun wirklich bis zum 18.5.08 melden.

Genaueres findet sich hier, im kompletten Aufruf.

Usability und Ästhetik - Die Initiative "Beauty Matters"

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Unter dem Titel "Beauty Matters" hat sich eine Initiative aus Hochschulen und Unternehmen zusammengefunden, die neben der reinen Gebrauchstauglichkeit auch die Schönheit eines Produktes erforschen und optimieren wollen. In gemeinsamer Presse- und Forschungsarbeit soll so der bisher oft vernachlässigte ästhetische Anteil von Produkten besser mit berücksichtigt werden.
Website "Beauty Matters"Bereits früher hatte die User Interface Design GmbH in diesem Gebiet in Zusammenarbeit mit ihrem damaligen Mitarbeiter (inzwischen Prof.) Dr. Marc Hassenzahl zusammen ein Messinstrument zur Bewertung von Attraktivität als Produkt aus pragmatischer Qualität (aka Nützlichkeit + Gebrauchstauglichkeit) und hedonischer Qualität (Genuss & Schönheit) vorgestellt, das zur freien Verfügung steht:
AttrakDiff

Konferenz "usability professionals 08": Rekord bei Beitragseinreichung

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Pressemeldung der User Interface Design GmbH (UID)vom 11.4.2008 (hier das Original)

Fachleute aus den Bereichen Usability Engineering und Software-Ergonomie kommmen auf der usability professionals 08 zusammen. Die Konferenz findet vom 7. bis 10. September 2008 im Rahmen der Mensch&Computer 2008 in Lübeck statt. Nach erfolgreichem "Call for papers" suchen die Organisatoren, darunter die User Interface Design GmbH (UID), nun nach weiteren Sponsoren.



Unter dem Motto "Wissen. Können. Tun" bietet die usability professionals 08 ein vielfältiges Angebot: Vorträge und Workshops von und für Professionals rund um das Thema Usability erwarten die Besucher. Neben vielen Praxis- und Fallberichten umfasst das Programm auch Beiträge zur wirtschaftlichen Betrachtung von Usability sowie Fragestellungen zu spezifischen
Anwendungsbereichen wie Mobile, Web, Industrie und Spiele.

+++ "Call for papers" ergab 70 Beiträge +++
Bis zum 31. März 2008 konnten Themen für Workshops, Se…

Usability von Fahrkartenautomaten (Serie)

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Hier noch ein Beispiel, wie man irreführende Fehlermeldungen (natürlich an Fahrkartenautomaten) verfassen kann.
"Verbundtarif: Verkauf nur am Abfahrtsbahnhof"

So weit, so schlecht. Blöd nur, dass diese Fehlermeldung für die Fahrt Hamburg Hbf - Ahrensburg am Hamburg Hbf kommt.
Wie kann man...

Usability von Fahrkartenautomaten (again)

Nein, ich bin nicht davon besessen, aber die FAZ hat dazu ein schönes Interview mit Deutschlands führendem Fahrkarten-Automatenhersteller geführt und kommt am Ende zum Resumee:

"Immer noch nicht aber beantwortet ein Automat die Frage, wie man mit Öffies zu einer bestimmten Adresse kommt. Doch hierfür sollte selbst Ilka nicht dem Apparat einen Stoß versetzen noch gar seine Entwickler mit Vorwürfen strafen. Macht sie auch nicht, seit sie weiß, dass die Logik von Fahrkartenautomaten nicht den geistigen Zustand zeitgenössischer Ingenieurskunst abbildet, sondern den vieler kluger Gremien. Somit als Barometer des intellektuellen Luftdrucks deutscher Verwaltung begriffen, macht die Bedienung jedes Fahrkartenautomaten Laune und ist überaus lehrreich."

(aus FAZ.netFrankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 16.03.2008, Nr. 11 / Seite V16)

Ich weiß ja nicht, ob man wirklich so einfach die Entwickler und Konstrukteure aus der Schusslinie bringen kann. Natürlich sind am Tarifflickenteppich zun…

Aufruf zur Mitgestaltung des World Usability Days Rhein/Ruhr 2008

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,am 13. November 2008 findet der nächste World Usability Day statt (siehe auch http://www.worldusabilityday.org/ (international) und http://www.worldusabilityday.de/). Weltweit steht die Benutzungsfreundlichkeit von Software, Websites, Hardware, Mobiltelefonen und vielen anderen technischen Produkten unter dem Motto „Making life easy!“ im Mittelpunkt. Im letzten Jahr fanden dazu alleine in Deutschland Aktionen und Veranstaltungen in 15 Städten statt. Die Hamburger Veranstaltung verzeichnete z. B. 200-300 interessierte Besucher in 18 Vorträgen.Als Regionalgruppe Rhein/Ruhr/Sieg der GC-UPA (http://www.gc-upa.de/) organisieren wir in diesem Jahr eine gemeinsame Veranstaltung für die Region Rhein/Ruhr – bestehend aus den Städten Köln, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet, aber natürlich auch Nachbarn. Thematisch wird sich die Veranstaltung im Bereich Usability, User Experience und Barrierefreiheit bewegen.Als ersten Schritt suchen wir Mitstreiter, die den World Usab…

Usability von GUI vs. Textkonsole

Hier nur ein kurzer Link auf zwei aktuelle Artikel zu einem schon sehr historischen und eher angegrauten Streit:
Pro Konsole: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27576/1.htmlPro GUI: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27475/1.htmlSelbst der Emacs (Baujahr 1976!) vs. vi-Streit findet dort noch einen Platz. :-)Jaja, DAMALS...

World Usability Day Rhein-Ruhr 2008

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Es ist zwar noch einige Monate bis zum November 2008 aber bereits jetzt beginnen die Vorbereitungen für den nächsten World-Usability-Day 2008. Mit dem neuen Standort der User Interface Design GmbH entsteht auch ein neues Interesse an der Teilnahme am neuen WUD, nun in der Region zwischen Köln und Dortmund, Niederlande und Sauerland.
Ein endgültiger Platz steht natürlich noch nicht fest, aber der Termin für das erste Planungstreffen:
Mittwoch, 19.3.2008 19:00 Uhr bei der User Interface Design GmbH, Hansastraße 7-11, 44137 Dortmund
Veranstaltet wird dieses Treffen vom "Usability-Stammtisch Dortmund", so dass es im Anschluss traditionell auch noch einen gemütlichen Teil geben wird. Interessenten melden sich bitte vorher kurz bei uns oder bei Marcus Lönnendonker.

Usability auf der CeBIT 2008: Schön einfach - einfach schön

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Auf der CeBIT 2008 wird es in diesem Jahr einen Themenstand „User Experience - one step beyond“ geben (future market, Halle 9, Stand A20).
Auf diesem Themanstand werden Dienstleister mit User Experience Bezug sich und ihre Projekte präsentieren.
UID User Interface Design GmbH
D-LABS GmbHusability.deVitero GmbHZeix AG(Schweiz)TU Kaiserslauternaventaurus Ltd.
Parallel zum Themenstand "UX08" im future market wird es im future talk Vorträge und Diskussionen geben (Programm folgt hier noch).

Weitere Informationen zum User Experience Stand auf der CeBIT

Usability von Telefonen (Suchbild)

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Manchmal fragt man sich ja schon "Wie ist so etwas heute noch möglich?" OK, wir leben alle nicht in einer idealen Welt der iterativen nutzer- und aufgabenzentrierten Entwicklungsprozesse, in der emsige Ingenieure zunächst mal die Nutzer fragen, was sie denn so den ganzen Tag tun.

Und OK, für ein Telefon, dazu noch ein Tischapparat mit massig Platz für Tasten und Display und unendlich viel Strom für die Darstellung... das ist eigentlich einfach, um nicht zu sagen kinderleicht.

Das oben abgebildete Wunderwerk kann alles, was früher einen ganzen Schaltkasten benötigt hätte. Zum Beispiel Rufe umleiten, den Namen zu einer Nummer aus einem internen Telefonbuch suchen und natürlich prima exakt die Uhrzeit anzeigen.

Nun ist das mit der Rufumleitung tatsächlich praktisch. Die Namensdarstellung ist auch OK, wobei man eine Telefonbuch-Taste, wie beim Handy üblich, vermisst. Uhrzeit, naja, der Platz war wohl gerade da.

Aber da ist eine Funktion, eine ganz bestimmte, die erst beim Übergang z…

Usability von Fahrplänen

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Rund um die Bahn gibt es immer wieder erstaunlich viele Usability-Mängel. Damit meine ich gar nicht die 2h-Holzklasse-Fahrt (aka S-Bahnen im Fernverkehr) von Hannover nach Paderborn (die zum Glück jetzt meiner Vergangenheit angehört) oder das beliebte Automatenthema (hier im Blog zu finden :-), sondern bereits das strukturelle Thema Verbundtarife und ihre Auswüchse.

Immer öfter scheitert der Online-Kauf einer Fahrkarte bereits daran, dass sogenannte "Verbundtarife" zwingend den DB-Tarif ersetzen. Das hat zur Folge, dass man weder im Internet die Fahrkarte vorher bekommt, noch dass man die gewohnten Bahn-Automaten verwenden kann (oder doch, bloß eben ganz anders).

Besonders skurril wird es dann, wenn zwei Verbundtarife aneinander geraten wie im obigen Beispiel: Der Hamburger HVV-Tarif kollidiert dort mit dem Holsteinischen SH-Tarif. Und obschon natürlich DB, HVV und die Schienenverkehrsanbieter in Schleswig-Holstein allesamt dem gleichen Eigentümer, nämlich uns, dem Staat, dem …