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Multiple-User Simultaneous Testing (MUST) / Nachtrag zum Vortrag Win-Win-Win auf dem WUD 07

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(Abbildung der Microsoft Games Studios Test Labs aus http://www.useit.com/alertbox/multiple-user-testing.html)

Ulf Schubert hat in seinem User-Experience-Blog einen interessanten Artikel zum Thema paralleles Usability-Testing geschrieben: "Multiple-User Simultaneous Testing".
Es geht dabei um die von Jacob Nielsen im gleichnamigen Artikel aufgeworfene Behauptung, dass auch Ungeübte nach einer entsprechenden Einweisung durchaus in der Lage wären, selbst Usability-Tests durchzuführen. Dadurch sei es möglich, deutlich mehr Durchsatz zu erzielen.
Dazu aus der Praxis zwei Anmerkungen:
Ist es erstaunlich, dass ausgerechnet Nielsen nun wieder auf Masse bei den Tests setzt, nachdem er doch einer der führenden Vertreter der "5-8 Leute reichen aus"-These war.
Ja, wir haben in unserem Projekt mit der VBG (siehe auch den besagten Win-Win-Win-Artikel zusammen mit OpenOffice.org) exakt diese Beobachtung gemacht: Man kann Usability-Testing schnell lernen und dabei schon recht ordentli…

Usability-Design zur Unterstützung der Analyse und Spezifikation von komplexen Software-Systemen (World Usability Day 2007)

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(Bevor auch die letzte Erinnerung im Rahmen des weihnachtlichen Geschenktausches verblasst, noch ein kurzer Kommentar zu diesem Vortrag auf dem WUD 07 in Hamburg:)
Unter der recht ausführlichen Überschrift "Usability-Design zur Unterstützung der Analyse und Spezifikation von komplexen Software-Systemen" hielt der Chef von freiheit.com einen Vortrag über sein Verständnis von Usability Engineering.
Um es kurz zu machen: Ich persönlich habe da nicht viel Überschneidungen zu meinem Verständnis von User Centered Design entdecken können.
Das begann mit einer robusten Selbstdarstellung ("Wir nehmen nur 1er Kandidaten") und ging dann direkt zu markigen Sprüchen zur eigenen Termintreue ("Wir haben noch nie länger gebraucht!") weiter. Nunja, der WUD ist sicherlich auch eine Werbeplattform, aber sooo dick...?
Und zum Thema Usability wurden zwar ein paar Beispiele gezeigt, die aber im Saal bei den Experten für leichtes Stirnrunzeln sorgten. Die Weiterentwicklung eines ei…

Usability-Höllenfahrt in der japanischen Oberklasse

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Manchmal bringt es der Job des Usability-Experten mit sich, dass man auch mal mit einem Mietwagen durch die Gegend fährt. Und bei den Mietwagen hat man dann eine echte Chance, statt des kleinen Mittelklasseautos kostenlos ein Upgrade auf eine Staatskarosse zu bekommen, weil nichts anderes mehr da ist. Das ist prima.

Und so begab es sich letzte Woche auf dem Weg zur SCOPE|07, dass ich aus Angst vor dem immerwährenden Bahnstreik für die Strecke vom Flughafen Frankfurt bis nach Heidelberg lieber mal den Mietwagen nehmen wollte. Und ja, ich bekam ein Upgrade mit den Worten "Das wird Ihnen gefallen. 250PS". Wow, klang super (V6 mit 3l Hubraum).

Ich setze mich also in diese Komposition aus Hartplastik, Leder und Edelholz und bemerke erstmal die Automatik. Naja, OK, gewöhnt man sich dran. Schlüssel gibt es auch keinen, stattdessen "Keyless entry", d.h. man muss nur in der Nähe seines Auto stehen und schon ist es auf. Bestimmt in vielen urbanen Gegenden sehr sinnvoll, wenn …

Win-Win-Win - Wie durch Kooperation die Gebrauchstauglichkeit nachhaltig verbessert werden kann (World Usability Day 2007)

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Und dann war auch unser eigener Vortrag dran. Darin ging es um die Success-Story eines erfolgreichen Coachingprojektes, bei dem unser Kunde, die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft VBG in Hamburg projektbegleitend einen Usability-Engineering-Prozess entlang der Modelle der ISO 13407 etabliert.
Und quasi nebenbei wird dabei die Usability-Optimierung des OpenOffice.org (aka StarOffice) unter der maßgeblichen Mitwirkung von Sun Microsystems vorangetrieben.
Um bei soviel Erfolgserzählung auch glaubwürdig zu bleiben, haben sowohl die VBG mit Dr. Bernd Kieseler (links im Bild), als auch Christian Jansen (Bildmitte) von Sun Microsystems ihre Sicht gleich selbst erzählt.
Zugegeben, es war für mindestens 2 der 3 Referenten eine Herausforderung weniger als 45 Minuten am Stück zu sprechen, aber irgendwie klappte es dann doch. :-)

Usability, Workflow und Software-Architektur (World Usability Day Hamburg 2007)

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Der Vortrag von Prof. Raasch eröffnete die zweite Runde im Expertentrack.
Im Mittelpunkt standen die Verbindung von Software-Engineering und Usability. Natürlich war der Vortrag eher akademisch geprägt, aber ich persönlich fand ihn erfrischend und wunderbar auf den Punkt.
Zumal er eine tolle Überleitung dann zu unserem Vortrag brachte, da er die Notwendigkeit der Verankerung eines geeigneten Usability-Engineering-Prozesses betonte.

Zukunft des e-Learning: SCOPE 07

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Bilder_scope07
Das war sicher die Blog-intensivste Tagung, die ich je erlebt habe. Ach nee, das heißt ja jetzt "Barcamp", wobei ich dabei mehr "unter dem Tresen schlafen" erwarten würde, aber ich schweife ab...

Nicht weniger als die Zukunft des Lernens (www.futureoflearning.de) war das Thema der "SCOPE 07" in Heidelberg. Und als allererstes fiel das ungewöhnliche Tagungsprogramm auf: 12 Vorträge a 10 Minuten am Stück hintereinander weg, nur unterbrochen von ein paar lustigen Kurzfilmen. Danach Mittagspause und dann Intensiv-Workshops über vom Publikum oder den Sponsoren ausgesuchten Themen.

Usability im Kontext e-Learning wurde dann mit knapper Zahl auch noch zum Thema und so hatten wir dann einen sehr interessanten Workshop zur Usability des Web2.0, dem Hype-Cycle und seiner Überwindung durch Nachhaltigkeit und eben Nützlichkeit.

Insgesamt eine ganz interessante Sache und man darf gespannt sein, wie sich das im nächsten Jahr weiter entwickelt.

Mehr Infos:
Offi…

xtopia 2007: Videos jetzt tatsächlich online

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Mit einigem Nachlauf sind jetzt die Videos und "Folien" (aka Präsentationen aka Powerpoints aka Slides ...) auf der xtopia 07 Website zu finden.
Um sie anzusehen muss man - natürlich - erst den neuen Microsoft Silverlight Player herunterladen. Aber immerhin funktioniert der auch mit Firefox aber ofenbar ebenso natürlich nicht unter Linux.
Bei Interesse am Vortrag von UID über "Anwender- und Aufgabenorientiertes Gestalten" schicke ich die Folien dann auch ggf. gern direkt zu (Kontakt).

Wie etabliert man an medizinischen Geräten neue, nutzerfreundliche Funktionen? Ein Bericht aus der Praxis (World Usability Day Hamburg 2007)

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Der zweite Beitrag des WUD Hamburg war dann ein Abstecher in das ursprüngliche Leitthema der Veranstaltung "Healthcare". Maral Haar, Usability Engineer, Drägerwerk AG berichtete aus der pragmatischen Welt einer Inhouse-Usability-Expertin.

Spannend an ihrem Vortrag war die Feststellung, mit wieviel Detailarbeit und Vorsicht im Bereich Medical bei der Konzeption der Interfaces vorgegangen wird und werden muss. Ihr Beispiel eines Screens eines Anästhesie-Gerätes auf dem hochkomplexe Parameter zusammen in Beziehung gesetzt werden, um dann auch tatsächlich die Behandlungserfolge zu verbessern (bessere Dosierung durch bessere Information und Unterstützung), zeigte einmal mehr, wie lebenswichtig Usability in solchen Bereichen ist.

Mein Fazit: Sehr interessanter Vortrag über ein einziges Detail einer komplexen Anwendung.

ps: Die Dienstleistungen um Sicherheit in Verbindung mit Usability und Zertifizierung im medizinischen Bereich in www.medical-safety-design.de sind die logische Fortse…

Multitouch Interaction - the Next Big Thing!? (World Usability Day Hamburg 2007)

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Nach einer extrem kurzen Einführung durch den Moderator Matthias Müller-Prove (erstes Bild) von Sun Microsystems und Prof. Dr. Raasch der HAW (als Gastgeber) begann 10 Minuten zu früh der erste Vortrag im "Experten-Track II":



Multitouch Interaction - the Next Big Thing!?
Eine Herausforderung für Design und UsabilityDer Vortrag wurde von Prof. Frank Jacob von der Muthesius Hochschule Kiel bzw. seinem eigenen Designbüro "human-interface.design" gehalten und zeigte beeindruckend, wie viel intuitiver und sicher auch im Sinne der "User Experience" aktivierender und attraktiver die Interaktion mit Computern noch werden kann.
Riesige Leinwände und Tische, die die gleichzeitige Berührung einer beliebigen Zahl von Fingern gleichzeit "wahrnehmen" und im System verwenden können, lassen an der Zukunft von Tastatur und Maus als Eingabemonopolisten zweifeln.
Seine berechtigt kritischen Worte zum iPhone-Hype, in dem "Multitouch" wohl exakt an einer einzi…

Usability und e-Learning 2007: Videos jetzt online

In Vorbereitung auf die Scope07 "www.futureoflearning.de" (siehe auch die bisherigen Einträge im Blog hier und hier) mit dem Thema der Zukunft des e-Learnings sind nun auch die Video-Interviews der Referenten und Experten (hoffentlich immer in Personalunion ;-) hier zu finden.

World Usability Day Hamburg 2007 - Ein persönlicher Bericht

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Gestern fanden auf der ganzen Welt Veranstaltungen zum World Usability Day 2007 (WUD) statt. In Deutschland hat das lokale Chapter des Usability-Berufsverbandes UPA (German Chapter gc-upa) dazu an vielen Standorten Veranstaltungen unterstützt . Neben sehr großen Events in München, Stuttgart und Hamburg gab es auch sehr viele kleinere Veranstaltung ganz über Deutschland verteilt.

Ich selbst war auf dem Hamburger World Usability Day mit einer Kollegin zusammen mit einem Vortrag und einem Stand vertreten, nachdem wir auch bereits bei der Organisation unterstützt hatten.

Ich persönlich würde schätzen, dass ca. 300 Besucher zur Veranstaltung gekommen sind.
In den beiden parallelen Tracks für Experten und interessierte Laien waren die Räume dann auch immer komplett gefüllt, so dass im nächsten Jahr vielleicht über noch größerer Räume nachgedacht werden könnte.
Das Catering war dafür völlig ausreichend. :-)
Für so ein Thema wie Usability ist 300 natürlich eine stattliche Zahl und deshalb sei an …

Usability und e-Learning 2007

Wie bereits angekündigt wird es einen Vortrag und einen anschließenden Workshop zum Thema "Usability als Trend für die Zukunft des e-Learning" auf der erstmaligen Tagung "SCOPE | o7 - The Future of e-Learning" in Heidelberg geben.
Beschreibungen zum Trend Usability und e-LearningEin Videointerview zu Schlüsselfragen (folgt)

Usability und Interface Design im Bereich e-Learning

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Am 22.11.2007 findet erstmalig eine Tagung zur Zukunft des e-Learning statt: SCOPE|07. Die Tagung wird dabei ungewöhnlichgerweise von Vorab-Events wie einer Roadshow und einem virtuellen Meeting im Netz vorbereitet.
Insofern wird es sicher interessant, so inhaltlich gut vorbereitet in diesen Event zu gehen. Als Autor des Buches "Ergonomie interaktiver Lernmedien" ist Dr. Ronald Hartwig als Manager Training und Consulting bei der User Interface Design GmbH für den "Trend" Usability und Interface Design als Experte geladen worden.
Dazu sollen dann auch noch weitere Materialien ins Netz gestellt werden, die ich dann hier auch noch einmal verlinken werde.

Internet World Kongress & Fachmesse: "Usability-Lösungen für innovatives Interaktionsdesign"

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Auf der diesjährigen Fachmesse "Internet World", die parallel zur Systems in München stattfindet, wird es einen interessanten Workshop zum Thema innovatives Interaktionsdesign geben.
In diesem Workshop bekommen die Teilnehmer einen Einblick in die Praxis des nutzerzentrierten Gestaltens moderner Oberflächen, nicht nur mit AJAX und Web2.0 als BuzzWords sondern auch mit "Brot und Butter" Interfaces für Standardsoftware und Maschinen.

xtopia 2007 Nachtrag: Workshop Anwenderorientierte Entwicklung von Software-Bedienoberflächen

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Die User Interface Design GmbH hat kurzfristig nun auch den Workshop "Anwenderorientierte Gestaltung" im Post-Conference-Programm der xtopia07 übernommen.
Darin werden die Grundzüge des Usability-Engineering an Beispielen aus der Praxis demonstriert und mit den Teilnehmern diskutiert.
Darüber hinaus können die Teilnehmer auch eigene Projekte mit einbringen und besprechen.
Termin:
Freitag 12.10.07; 11:15 - 13:15 im "Kosmos" Berlin

xtopia07: Mach es greifbar: Visualisierung in modernen Consumer- und Business-Anwendungen mit WPF, Expression Blend und Silverlight

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Tagungen, Tagungen, Tagungen...

Auf der erstmaligen Microsoft-Konferenz "xtopia" zur Promotion der neuen "Expression Blend" Software-Serie werden Beispiele aus der aktuellen Nutzung der neuen Entwicklungsumgebung vorgestellt.

Unter dem Titel "Mach es greifbar: Visualisierung in modernen Consumer- und Business-Anwendungen mit WPF, Expression Blend und Silverlight" stellt bspw. der Geschäftsführer der User Interface Design GmbH Franz Koller vor, wie mit dieser Technologie Prototyping und Realisierung effizienter gestaltet werden sollen.

Die Konferenz findet am 10. und 11.10.2007 in Berlin statt und kostet (stolze) 599,-€ Eintritt. Nunja, es muss jeder selbst entscheiden, ob ihm die Auftritte verschiedener Microsoft-Evangelisten das wert ist. Die Praxisvertreter sind auf jeden Fall hochkarätig :-)

Win-Win-Win - Synergien im Usability-Engineering in Zusammenarbeit mit OpenSource-Projekten

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Auf der jährlichen OpenOffice.org Konferenz "OOo Con"gab es diesmal einen interessanten Vortrag von Matthias Müller-Prove von Sun Microsystems zum Thema "On-Site Requirements Engineering for OpenOffice.org - A Practical Approach" (Download PDF *zeitweise gestört, ODP).

Darin wird ein aktuelles gemeinsames Projekt der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft VBG, dem User Experience Team für OpenOffice (alias StarOffice) und der User Interface Design GmbH aus Ludwigsburg beschrieben.

Ziel des Projektes ist die Nutzung eines aktuellen ERP-Usability-Engineering Projektes als Grundlage auch für die Verbesserung des OpenSource-Systems OpenOffice.org. Denn natürlich hat die Firma Sun bis heute eine führende Rolle in der Weiterentwicklung ihres ehemaligen (Adoptions-)Babys "StarOffice", aber inzwischen ist es ein wirkliches OpenSource Projekt und hat dadurch auch mit ein paar organisatorischen Eigenheiten zu kämpfen (Stichwort Dezentralisierung).

Außerdem ist es bei Standa…

Usability-Job: Usability-Engineer mit den Schwerpunkten Enterprise und Medical

Die User Interface Design GmbH sucht wieder Mitarbeiter:

Diesmal für den Standort Mannheim:
Usability-Engineer (m/w) mit den Schwerpunkten Enterprise und Medical, Standort Mannheim(Nein, das ist nicht der Posten von Pille ;-)

Usability-Veranstaltung: Mensch & Computer 2007

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Vom 2. - 5.9.2007 findet in Weimar das diesjährige "Usability-Experten-Klassentreffen" statt:

Mensch & Computer 2007
Interaktion im Plural


Hier tauschen sich die verschiedenen Anbieter und Forscher über die neuesten Trends im Bereich des Usability-Engineering, Interface Design und anderen verwandten Themen aus.

Die User Interface Design GmbH ist in diesem Jahr gleich mit einer ganzen Reihe von Vorträgen am Track der Usability-Professionals-Association (Berufsverband der Usability-Experten) beteiligt:
Papier oder Computer? - Eine Studie zu ihrem Einsatz bei Usability-Tests
Mäuselein, M.; Schäfer, J.; Machate, J.Inhouse und Open Source Projekte – Usability verankern und Synergien nutzen
Hartwig, R.; Müller-Prove, M.; Mäuselein, M.; Jansen, C.Remote Usability-Testing
mit dem virtual team room vitero
Burger, S.; Burmester, M.Usability Testing mit Vorschulkindern
Maly, J.; Burmester, M.; Görner, C.Das gesamte Tagungsprogramm kann hier heruntergeladen werden (Pressemitteilung).

Geschichte des User Interface Design

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Matthias Müller-Prove hat einen sehr interessanten Vortrag zur Geschichte des User Interface Design an der Muthesius-Hochschule in Kiel gehalten.

Viele alte Konzepte sind dort noch einmal dargestellt und in einer Wim-Thoelke-Gedächtnis-Multivisionswand (OK, Jeopardy würde auch passen) angeordnet. Die erklärenden Texte fehlen zwar, aber als Anregung und zum Staunen sicher mal eine schöne Sache. (> Der Vortrag;> Matthias Müller-Proves Homepage). Viel Spaß beim Stöbern und Staunen. Google hilft dann ggf. mit den Details. Ich werde in den nächsten Tagen insbesondere zum Thema papierloses Büro und seine Ursprünge hier auch noch etwas schreiben.

Usability antiquierter Interfaces?

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Bei einem Streifzug durch die "gute alte Zeit" der Heimcomputer und frühen Interfaces (angeregt durch den Stern) bin ich über meine alte Liebe zum ZX Spectrum und zum Atari ST bei einem alten Angstgegner gelandet: Dem DTP-Programm "Calamus".

Ich erinnere mich noch schwach, damals nach vielen Versuchen doch sehr gut mit diesem Programm Flugblätter, Einladungen und Zeitungsbeiträge (OK, Schülerzeitung)
hinbekommen zu haben.

Um so mehr hat mich überrascht, dass das Programm heute noch vertrieben wird. Und zwar immer noch das Original von damals, das nun nur einem standardmäßig mitgelieferten Emulator auf Windows-PCs und Macs abläuft.

Und da es eine kostenlose Testversion gab, habe ich mich gleich voller Nostalgie daran gesetzt. Und ich muss sagen, nach knappen 20 Jahren ist mir manches doch nicht mehr so ganz geläufig, d.h. ich habe es bisher nicht wieder hinbekommen, einen Textrahmen aufzuspannen.

Aus Usability-Sicht besonders interessant
sind aber die Menüs (siehe Abbild…

Usability-Job: Designer (m/w) mit Weitblick

Und noch eine Stellenanzeige aus dem Bereich Usability:

Sie suchen eine abwechslungsreiche Stelle mit unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern? Sie wollen gestalten, etwas bewegen und Grenzen durchbrechen? Sie möchten neue Maßstäbe im Design setzen und sich in einem professionellen Team engagieren? Dann kommen Sie zur User Interface Design GmbH (UID). Für unseren Hauptsitz in Ludwigsburg suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Designer (m/w) mit Weitblick. Wer wir sindDie User Interface Design GmbH (UID) ist ein europaweit führendes Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen im Bereich der benutzerzentrierten Gestaltung interaktiver Produkte. Die Arbeitsgebiete von UID umfassen die Analyse, die Konzeption, den Entwurf, die Gestaltung, das Testen und die Entwicklung attraktiver Benutzungsoberflächen.
Am Hauptsitz in Ludwigsburg bei Stuttgart und in den Geschäftsstellen in München und Mannheim arbeiten mehr als 45 Spezialisten in interdisziplinären Teams bestehend aus Usability Beratern,…

Usability-Job: SoftwareentwicklerIn "Web-Technologie" bei User Interface Design GmbH (Standort Ludwigsburg bei Stuttgart)

Und noch ein Job zum Thema Usability:

Softwareentwickler (m/w) mit Schwerpunkt Web-Technologien

Wer wir sind
Die User Interface Design GmbH (UID) ist ein europaweit führendes Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen im Bereich der benutzerzentrierten Gestaltung interaktiver Produkte. Die Arbeitsgebiete von UID umfassen die Analyse, die Konzeption, den Entwurf, die Gestaltung, das Testen und die Entwicklung attraktiver Benutzungsoberflächen.

Am Hauptsitz in Ludwigsburg bei Stuttgart und in den Geschäftsstellen in München und Mannheim arbeiten mehr als 45 Spezialisten in interdisziplinären Teams bestehend aus Usability Beratern, Grafik- und Interaktionsdesignern sowie Software Entwicklern.

Namhafte Kunden mit Produkten aus den Bereichen Consumer, Enterprise, Industry, Medical und Web vertrauen auf unser langjähriges Knowhow. Für namhafte Kunden im In- und Ausland gestalten wir Produkte für Endverbraucher, Unternehmenssoftware, Internetanwendungen, Medizintechnik und Benutzungsoberflächen fü…

Usability-Job: Usability-Engineer bei User Interface Design (Standort Mannheim)

Zur Abwechslung mal ein Jobangebot:
Stellenangebot: Usability-Engineer (m/w) mit den Schwerpunkten Enterprise und Medical, Standort Mannheim

Sie suchen eine abwechslungsreiche Stelle mit unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und komplexen Fragestellungen? Sie sind kommunikationsfreudig und arbeiten gern als Berater? Sie wollen gestalten, etwas bewegen und sich in einem interdisziplinären Team engagieren? Dann kommen Sie zur User Interface Design GmbH (UID). Für unsere Geschäftsstelle in Mannheim suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Usability-Engineer (m/w) mit den Schwerpunkten Enterprise und Medical.

Wer wir sind
Die User Interface Design GmbH (UID) ist ein europaweit führendes Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen im Bereich der benutzerzentrierten Gestaltung interaktiver Produkte. Die Arbeitsgebiete von UID umfassen die Analyse, die Konzeption, den Entwurf, die Gestaltung, das Testen und die Entwicklung attraktiver Benutzungsoberflächen.

Am Hauptsitz in Ludwigsburg bei Stutt…

Usability der Informationsdarstellung: Ein Screen für mehr als tausend Worte

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OK, es gibt die Usability-Forderung, dass Screens genug freien Raum lassen sollen, um so dem Auge die Orientierung zu erleichtern.

Aber DAS ist dann doch ein bisschen zu viel des Guten und auch nicht günstig plaziert (Nein, man kann die Fenstergröße NICHT manuell anpassen):

(Bild für komplette Darstellung anklicken)

Usability-Over-Engenieering - Wenn man sich zu sicher sein will?

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Manchmal ist man Usability-Experte vielleicht auch ein bisschen zu pingelig. Aber die links abgebildeten Stifte sind trotz allem ein Beispiel für (sprachliche) Usability, die es denn doch etwas zu gut meint:

"Tafelschreiber für Schreibtafeln" Tja, für was könnten "Tafelschreiber" denn sonst so sein?

Vielleicht sind sie aus dem gleichen Sortiment wie:
Tafelkreide für Kreidetafel?aber nicht zu verwechseln mit
Autobatterien für BatterieautosEssensmarken für Markenessen

Spaß mit Simplicity und Usability

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OK, es ist auf englisch und mindestens die Hälfte ist nicht wirklich ganz getroffen, aber es ist lustig. TalksDavid Pogue: When it comes to tech, simplicity sells

"New York Times technology columnist David Pogue opens his talk with a rousing musical number about the trials of customer support, then launches into some sharp commentary on "The Software Upgrade Paradox" ("Improve a piece of software enough times, you eventually ruin it"). Next he takes on the worst interface design offenders, the causes of "Software Rage." After a couple of trips back to the piano, Pogue moves to the success stories, offering examples of products that celebrate the power of simplicity.

Und besungen hat Usability schon lange niemand mehr :-)


Das DIN A4 Portemonnaie oder Die Usability von Kontoauszügen

Manchmal fallen (aus Sicht der Usability) bewährte Lösungen auf einen ungünstigeren Stand zurück.

Da ist zum Beispiel die Sache mit dem Kontoauszug: Traditionell sind Kontoauszüge in 1/3 DIN A4. Nunja, war schon immer so, aber das ist ja eigentlich nur eine Formsache. Manchmal fragte man sich vielleicht, warum das wohl schon immer (seit es Kontoauszugdrucker gibt) so war.

Jetzt hat die Deutsche Bank ihre Automaten umgerüstet, so dass diese Kontoauszüge in DIN A4 statt wie bisher ausgedruckt werden. Und da werden auch gleich eine Reihe von Vorteilen genannt:
Zur verbesserten Übersicht sind alle Buchungen optisch durch einen Strich voneinander getrennt. Jede Buchung ist zur leichteren Unterscheidung mit dem jeweiligen Vorzeichen „+“oder „-“ gekennzeichnet. Alle relevanten Kontodaten werden in einer Zeile gebündelt. Zusätzliche Informationen wie z.B. die Kontaktdaten Ihres Investment & FinanzCenters, die telefonischen Zugangswege oder das Dispo-Limit Ihres persönlichen Kontos si…

Nachtrag: Usability von Fahrkartenautomaten

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Potzblitz! Kabel1 hat tatsächlich in seiner Reihe "K1 Das Magazin" den Fernsehbeitrag über die Usability von Fahrkartenautomaten gezeigt.
Nachdem ich mehrere Stunden auf kalten Bahnsteigen immer und immer wieder Fahrkarten in verschiedenen Perspektiven kaufen musste, sind daraus am Ende doch knappe 9 Minuten Berichterstattung geworden. Meinen Dank an Herrn Kumpfert von KölnFilm für einen fairen und sachlichen Bericht. Und die vielen verzweifelten Kunden waren nicht gestellt, sondern die Normalität an den Automaten. Schade, dass die Automaten-Guides und das Interview mit einem Bahn-Verantwortlichen es nicht mehr in den Bericht geschafft haben. Insbesondere von letzterem hätte ich doch gerne mal eine Antwort gehört, wie es zu Netzwabenplänen mit dreistelligen Codes an einem Automaten kommen kann, der nur vierstellige Codes akzeptiert. War wohl die Druckfarbe zu teuer? Usability als TV-Thema, ich finde das hat noch Potenzial ;-)

Usability meets Design meets Usability (Hannover Messe 2007)

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Im Usability-Messetagebuch der Kollegen findet sich ein neuer Eintrag zum aktuellen Verlauf der Hannover Messe aus Sicht der Usability und des Designs. Und es ist schon erfreulich, dass es auf einer Industriemesse einen immer größer werdendenen Bereich Design aber auch Usability gibt.

Besonders beeindruckend finde ich dann, dass es selbst bei so absoluten Brot und Butter Komponenten wie Schraubmuttern noch revolutionäre Design- und Usability-Neuerungen gibt:

Muttern, die man "zusammenklicken" kann und so Teile des Schraubprozesses einspart und nur noch festzurrt.

Soll keiner sagen, es gäbe nichts mehr zu tun.

Usability auf der Hannover Messe 2007

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Die Hannover-Messe 2007 ist eröffnet.

In der "1.0"-Denke: Im Gegensatz zur CeBIT gibt es hier meist noch richtig etwas zum Anfassen, zum Beispiel das Interaktionskonzept einer Maschinensteuerung. Wer also Usability immer schon einmal selbst in die Hand nehmen wollte, hat diese Woche nun Gelegenheit dazu.

Themen:
"Benutzerzentrierte Gestaltung bei der Entwicklung industrieller Anwendungen""Zeigen, drehen, drücken - Das innovative Bedienpanel der TRUMPF TruPulse"Außerdem gibt es noch eine Podiumsdiskussion:
Diskussion: „Mensch-Maschine-Interaktion – Technik für Menschen gestalten“Zeitlich nicht ganz zufällig vor der Hannover-Messe gibt es in den aktuellen VDI-Nachrichten vom 5.4.07 zwei Artikel zum Thema Usability:
"Der viergeteilte Experte" in dem Ex-GC-UPA Chef Andreas Beu die Diskussion um das Berufsbild des Usability Engineers kommentiert"Damit Technik dem Kunden dient" in dem die Aufgaben noch etwas detaillierter beschrieben werden.Aber …

Usability und Handies

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Während ich mich noch mit der Usability von Automaten beschäftigt habe, ist bei meinem Kollegen Andreas Beu das mindestens genaus populäre Thema Usability von Handys abgefragt worden. Der Spiegel hat daraus einen schönen Artikel gemacht: "Ich will doch nur telefonieren"

Und wenn man das traurige Relikt deutscher Handybauversuche anschaut, ahnt man, was alles schief laufen kann.

Noch erstaunlicher finde ich aber, wie wenig Usability bisher zur Selbstverständlichkeit geworden zu sein scheint bei Gegenständen, die Millionen Menschen täglich nutzen. Da ahnt man schon, wie es erst bei Produkten aussehen muss, die nur Tausende, Hunderte oder noch weniger Menschen nutzen.

Naja, als Usability-Berater stolpert man ja jeden Tag darüber :-)

Automaten immer noch ein Usability-Thema?

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Eigentlich dachte ich immer, dass das Thema "Automaten, an denen man keine Fahrkarte bekommt" so langsam mal vom Tisch sein sollte.

Als dann neulich ein TV Magazin einen Bericht über die (fehlende) Benutzerfreundlichkeit von Fahrkartenautomaten mit mir drehen wollte, war ich zunächst skeptisch. So richtig komplex ist die Aufgabe ja eigentlich nicht:

Nutzersicht: "Ich bin in A und möchte nach B, am besten jetzt gleich"

Aber im Rahmen der mehrtägigen Dreharbeiten kam dann alles ganz anders. An den Automaten zwischen Dortmund und Koblenz waren selbst einfachste Karten nur eher zufällig erhältlich. An den verschiedenen Automaten verschiedener Hersteller kamen allein an den paar Tagen schon eine Vielzahl von Effektivitätsproblemen zu Tage:
Fall 1: Der Automat verkauft mir eine (zu billige) Fahrkarte, sagt mir aber nicht, ob das Fahrtziel damit überhaupt abgedeckt ist. Und dies, obwohl er eine eingebaute Datenbank mit allen Haltestellen hat!Fall 2: Der Automat verkauft mir i…

Offensichtliche Usability ;-)

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Manchmal muss man Usability langwierig erklären. Insbesondere die Frage, wie man Effektivität denn in der Praxis feststellen kann, kann sehr interessant und langwierig werden.

Schön, wenn man dann einem so offensichtlichen Beispiel über den Weg läuft:

Usability der Nintendo Wii Konsole im Praxiserlebnis

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Bereits letztes Jahr hatte ich das Vergnügen die neue Spiele-Konsole von Nintendo "Wii" zu testen. Das GEE-Mag, ein tatsächlich sehr innovatives Spielemagazin (Print) hatte mich dazu als Stakeholder Usability bzw. Benutzerfreundlichkeit eingeladen.
Besonders hervorzuheben an dem Event ist, dass die Veranstalter die sehr gute Idee hatten, die Tests in einem angemietet (sehr edlen) Wohnzimmer in Hamburg stattfinden zu lassen und verschiedene Repräsentanten von Nutzergruppen einzuladen, die von der Wii nun neu addressiert werden.
So konnte nicht nur ich bei der offiziellen Pressevorführung bereits ein paar Runden mit der Wii spielen, sondern mit mir auch Boxer, Tänzerinnen, Anwälte und andere etwas überraschende Nutzergruppen. Ziel:Menschen, die bisher noch nicht zu den PC-/Konsolenspielern gehören.
In der aktuellen Ausgabe des GEE-Mag ist das Ergebnis zu lesen. Netterweise hat mir der Herausgeber ausnahmsweise erlaubt, den Teil des Artikels, der sich direkt auf den Test bezieht…

Usability des OLPC "100$ Laptop"

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Vielleicht ein guter Einstieg in ein neues Usability-Blog: Da versucht offenbar tatsächlich jemand das Thema Laptop und GUI komplett ohne Altlasten und Bedenken neu zu erfinden.

Das Gerät








Alle Abbildungen sind von der Homepage des Projektes und stehen unter der Creative Commons License 2.5 (siehe dort).


Die Nutzungsschnittstelle (GUI)

Bei YouTube finden sich ein kurzes kommentiertes Demo und ein stummes Demo als reines Screenshot des GUI und bieten ersten Eindrücke des Bedienkonzeptes.

Statt zum x-ten Mal die alte Xerox-Idee des Desktop-Metaphers zu bemühen, stellen die Entwickler die Aufgaben der Zielgruppe (vor allem Kinder) in den Mittelpunkt: Mit anderen kommunizieren!

Nun kann man aus den kurzen und verwaschenen Ausschnitten noch nicht wirklich das Bedienkonzept des OLPC erkennen, aber allein die ausdrückliche Nutzerorientierung und der Mut zum Neuanfang verdienen Beachtung.

Vielleicht finden sich auf der offiziellen Homepage (http://www.laptop.org/) dann auch bald dazu brauchbar zusamm…