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Sonntag, 19. Februar 2017

Begriff "Benutzerfreundlichkeit" jetzt im Gesetz

In eigener Sache: Begriff "Benutzerfreundlichkeit" (nach nur 20 Jahren) nun auch im Gesetz als Synonym für Usability verwendet

Da ich zur Zeit eine Grundlagenvorlesung Usability und User Experience erstelle, habe ich mich auch wieder mal mit den etwas angestaubten Texten aus dem gesetzlichen Bereich zu beschäftigen.und auch einmal alte formale Wahrheiten aus den 90ern und meiner Zeit beim TÜV kritisch hinterfragen. 

Und tatsächlich hat sich etwas getan. Nicht nur die ISO 9241 wächst und gedeiht (optimistisch gesehen), sondern auch die gesetzlichen Grundlagen wurden überarbeitet. Statt der bisherigen "Bildschirmarbeitsverordnung" sind die Anforderungen an die Usability nun in die Arbeitsstättenverordnung integriert, so dass sich das Bild verändert hat: 



Das wäre nun außer für damit besonders betraute Personen nun keine wirkliche Neuerung, zumal die Anforderungen in dem als Anhang zur Arbeitsstättenverordnung (der volle Titel lautet "Verordnung über Arbeitsstätten (Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV) - Anhang Anforderungen und Maßnahmen für Arbeitsstätten nach § 3 Absatz 1") gestalteten übernommenen Teil sich kaum verändert haben.

Auszug:
6.5 Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit von Bildschirmarbeitsplätzen 
  • (1) Beim Betreiben der Bildschirmarbeitsplätze hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass der Arbeitsplatz den Arbeitsaufgaben angemessen gestaltet ist. Er hat insbesondere geeignete Softwaresysteme bereitzustellen. 
  • (2) Die Bildschirmgeräte und die Software müssen entsprechend den Kenntnissen und Erfahrungen der Beschäftigten im Hinblick auf die jeweilige Arbeitsaufgabe angepasst werden können. 
  • (3) Das Softwaresystem muss den Beschäftigten Angaben über die jeweiligen Dialogabläufe machen. 
  • (4) Die Bildschirmgeräte und die Software müssen es den Beschäftigten ermöglichen, die Dialogabläufe zu beeinflussen. Sie müssen eventuelle Fehler bei der Handhabung beschreiben und eine Fehlerbeseitigung mit begrenztem Arbeitsaufwand erlauben. 
  • [...].
Für mich, der die Domain "www.benutzerfreundlichkeit,de" vor gefühlten Jahrhunderten reserviert hat, ist viel mehr sensationell, dass der Begriff der Benutzerfreundlichkeit nun in einem Gesetzestext auftaucht, nachdem er in der Normung immer bekämpft und durch die Gebrauchstauglichkeit ersetzt wurde. Und zugegeben "Usability" (Gebrauchstauglichkeit) ist nicht "User friendlyness" (Benutzerfreundlichkeit) und schon gar nicht "User Experience". Und diese eine Fundstelle ist auch nur eine vermutlich für viele irrelevante Ecke aber ich muss zugeben, dass ich mich insgeheim über die Aufwertung freue.

Und sei es nur, um die merkwürdige Diskussion um den noch merkwürdigeren Begriff der "Benutzungsfreundlichkeit" (OK, die Domain habe ich damals gleich auch genommen) nun bitte final beendet. Es heißt ja schließlich auch "hautfreundlich" und nicht "Häutungsfreundlich" ;)

So, statt immer nur Event-Terminen nun auch einmal ein inhaltlicher Artikel. 

Freitag, 27. Januar 2017

Einladung BITKOM: Paradigmenwechsel oder Buzzword-UX im Spannungsfeld IoT 15.2. Dortmund

Einladung zur nächsten Arbeitskreissitzung Usability & User Experience am 15.2.17 bei adesso in Dortmund:


Anmeldung bitte an f.termer (at) bitkom.org

ab 10:00 Registrierung und Begrüßungskaffee


  • Top 1 10:30
    Begrüßung und Vorstellen der Agenda Vorstand des AK UUX Dr. Frank Termer, Bitkom e.V. 
  • Top 2 10:45
    Begrüßung durch den Gastgeber Martin Schmitz-Ohrndorf, adesso AG 
  • Top 3 11:00
    UX für Gerätesteuerung - IoT als Werkzeug Andrea Papenmeier, adesso AG Die Steuerung von Geräten und Robotern ist in der Industrie weit verbreitet. Mit immer komplexer und raffinierter werdenden Maschinen erhöht sich auch die Komplexität der Gerätesteuerung. Beim Einsatz von herkömmlichen graphischen Steueroberflächen müssen dreidimensionale Bewegungen im zweidimensionalen Raum gesteuert werden, was einen erheblichen kognitiven Aufwand für den Nutzer bedeutet. Die Folge ist eine schlechte Mensch-Maschinen-Interaktion und reduzierte Intuitivität. Das Internet der Dinge eröffnet uns neue Lösungsmöglichkeiten. Greifbare "Dinge" können nun ebenso zur Kommunikation mit Systemen verwendet werden wie grafische Nutzeroberflächen. Anhand einer Fernbedienung für Roboter zeigen wir, ob und wie Kommunikation zum Anfassen die Qualität und somit die User Experience verbessern kann. 
  • Top 4 11:30
    Virtuelle Anlagenbediener für nutzerzentriertes UI-Design Dr. Insa Wolf, Fraunhofer IDMT Mit dem Beitrag adressieren wir das Thema „Konzeption und Prozesse: Hand in Hand mit dem Benutzer“. Die Gebrauchstauglichkeit von Produktionsanlagen hat eine hohe Relevanz, denn falsche oder fehlende Eingaben können zu Beschädigungen von Werkstücken bis hin zur ganzen Anlage oder sogar zu Arbeitsunfällen führen. In der Entwicklung der Anlagensteuerung steht der Anlagenbediener aber sehr begrenzt für Nutzerbefragungen und Nutzertests zur Verfügung. Am Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologien beschäftigen wir uns mit der Entwicklung von Werkzeugen für die computerbasierte virtuelle Usability-Analyse: Verfahren aus dem Bereich Computer Vision, Data Mining, der Neuroergonomie und der kognitiven Modellierung des Nutzers kombinieren wir, um Arbeitsprozesse und die dazugehörigen Mensch-Maschine-Schnittstellen zu analysieren und zu simulieren. Diese Werkzeuge ermöglichen umfangreichere Nutzertests während des gesamten Entwicklungszyklus und führen letztlich zu effizienteren und sichereren Prozessen und Anlagen. 
  • Top 5 12:00
    Brücken zwischen Mensch und Maschine schlagen Gamifikationskonzepte für zufriedene Kunden in einer predictive IoT-Welt Prof. Tim Bruysten, richtwert GmbH Wie können Menschen Vertrauen in Maschinen fassen und welche Konzepte und Modelle gibt es, um Marke, Kunden und Technologien sinnvoll zusammen zu bringen. Der Vortrag zeigt Konzepte wie Gamification zum inszenatorischen roten Faden für durch predictive Analytics gesteuerte Personalisierung und Individualisierung und Personalisierung wird. Es werden kurz Herausforderungen und Fallstricke beleuchtet und schließlich ein Modell zur Integration in den Geschäftsalltag vorgestellt. 
  • 12:30 Mittagessen 
  • Top 6 13:15
    Führung durch das IoT-Labor der adesso AG 
  • Top 7 13:45
    Neues aus dem AK UUX Vorstand des AK UUX 
  • Top 8 14:15
    UX in IoT Systemen meistern - Wie Methoden aus UX und Software Engineering sich gegenseitig befruchten David Gilbert und Dirk Röder, DB Systel GmbH IoT-Entwicklungen zeichnen sich dadurch aus, dass Benutzer diese immer häufiger nicht mehr nur sehen (Visual Interfaces), sondern stattdessen die ganze Vielfalt von Human Machine Interfaces zum Tragen kommt. Dabei haben wir es mit soziotechnischen Systemen in einer Komplexität zu tun, die das übliche Vorgehen und Methoden-Set der User-Experience-Profession an seine Grenzen bringt. An kreativen Ideen mangelt es nicht, wohl aber an erfolgreichen Umsetzungen. Donald Norman und Pieter Jan Stappers haben im Designdiskurs vor einem Jahr unter dem Stichwort DesignX Gedanken zur Entwicklung komplexer soziotechnischer Systeme platziert. Andererseits versucht die Domäne des Software Engineering schon seit längerem, Usability und User Experience für sich handhabbar zu machen. Gerade IoT-Entwicklungen fordern mehr denn je, dass Usabilty, User Experience und Software Engineering wirklich ineinandergreifen. Mit diesem Ziel entwickeln wir für den internen ITEntwicklungsprozess der Deutschen Bahn ein integriertes konzeptionelles Vorgehen, zu welchem wir uns gerne im Arbeitskreis Usability & User Experience austauschen möchten. Dieses basiert u.a. darauf, die Ergebnistypen beider Disziplinen inhaltlich bezüglich ihres jeweiligen Mehrwerts aufeinander abzustimmen. Nebenbei werden so die verschiedenen Begriffswelten vereint und die Zusammenarbeit erheblich erleichtert. 
  • Top 9 14:45
    Vertrauenswürdige KI-Assistenten – Made in Germany Jochen Steigner, SemVox GmbHMit der immer größer werdenden Visibilität der Cloud-Dienste großer amerikanischer Unternehmen (Amazon Alexa, SIRI von Apple, Cortana von Microsoft, Google Now) wächst derzeit in vielen Unternehmen das Bedürfnis, KI-Technologien und Sprachinteraktion in ihre Produkte zu integrieren. Die Mehrwerte für die Nutzer sind neue Interaktionsmöglichkeiten sowie intelligentere Produkte und Anwendungen. Gleichzeitig verschenken Unternehmen aber durch die Integration dieser Blackbox-Dienste die Hoheit über die Sprach- und Nutzungsdaten ihrer Nutzer an die vornehmlich in den USA basierten Cloud-Hoster – und das letztlich, ohne zu wissen, was eigentlich mit diesen Daten passiert. Wir zeigen auf, warum es nicht notwendig ist, die Kontrolle über die Nutzerdaten abzugeben, wie man verhindern kann, dass ein sprachaktiviertes Produkt immer lauscht, warum weniger Interaktion tatsächlich bessere Bedienergebnisse und zufriedenstellendere Nutzererlebnisse hervorbringt und welche Rolle die künstliche Intelligenz dabei spielt. 
  • 15:15 Kaffeepause 
  • Top 10 15:45
    What’s Different About User Experience Design for the Internet of Things? UX Guidelines & research methods for connected products Martin Beschnitt, eResult GmbHMartin Beschnitt beantwortet in seinem Vortrag folgende Fragen:
    • Warum und inwiefern unterscheidet sich die UX für konventionelle Software von UX für das Internet der Dinge? 
    • Welche User Research-Methoden gibt es, um erfolgreiche connected products inkl. den dahinterstehenden business models zu entwickeln? 
    • Was sind spezifische best practices im Bereich interface & interaction design? 
    • Was hat es mit den Begriffen Cross-Device Interaction & Interusability auf sich?
    • Wie betreibe ich erfolgreiches und frühzeitiges Prototyping in einem höchst technologischen Umfeld? 
    • Was sind (immer noch) die Treiber & Barrieren für den Massenmarkt? Der Vortrag basiert auf dem Buch von Rowland et al „Designing Connected Products“ (2015, O’Reilly), Erfahrungen aus Kundenprojekten (sofern es NDAs zulassen) sowie den eigenen Erfahrungen von Herrn Beschnitt als Besitzer eines Reihenmittelhauses, einem Innogy SmarthomeSystem inkl. Phillips Hue und Amazon Echo. Letztgenanntes dient als roter Faden („Leidengeschichte“), um die Themen greifbarer als auch ansprechender zu gestalten. 
  • Top 11 16:15
    Mit Lean Prinzipien IoT erobern Kai Deller, Centigrade GmbH IoT ist eine bunte Spielwiese – aber wie lassen sich lohnenswerte Anwendungsfälle finden? Durch den Einsatz von in der UX Branche etablierten Prinzipien wie Rapid Prototyping, BuildMeasure-Learn und MVPs kann diese neue Herausforderung auf vertrautem Terrain bestritten werden. Anhand von zwei Fallstudien zeigen wir Fallstricke und Potenziale. 
  • Top 12
    16:45 Verabschiedung Vorstand des AK UUX 
  • ca. 17:00 Ende der Veranstaltung

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Call for Speakers: Paradigmenwechsel oder Buzzword: UX im Spannungsfeld IoT (15.2.2016 Dortmund, Adesso)



Sitzung des AK Usability & User Experience (UUX) 

Mittwoch, 15. Februar 2017, 10:30 – 17:00 Uhr (Begrüßungskaffee bereits ab 10 Uhr)

adesso AG | Stockholmer Allee 20 | 44269 Dortmund 

Wir bedanken uns recht herzlich bei Martin Schmitz-Ohrndorf und der adesso AG für die Gastfreundschaft an diesem Tag.

+++ Call for Speakers +++ 

Paradigmenwechsel oder Buzzword: UX im Spannungsfeld IoT

Die Vernetzung und Miniaturisierung von Sensoren und Aktuatoren, zunehmende Rechnerleistung und sinkende Kosten ermöglichen immer vielfältigere Interaktionsformen. Gehören Maus und Monitor also schon bald der Vergangenheit an? Werden wir anstelle dessen zukünftig mit Geräten in einer erweiterten Realität per Sprache kommunizieren? Oder reden die Geräte überhaupt noch mit uns und nicht viel mehr über uns und wissen so bereits automatisch, was autonom zu tun ist? Wir freuen uns auf Ihren Vortragsvorschlag rund um:

  • Internet der Dinge: Interaktion mit vernetzten Systeme
  • Predictive und Anticipatory: User Experience durch Machine Learning und “Empathie” 
  • Konzeption und Prozesse: Hand in Hand mit dem Benutzer
Als Einreichung genügt uns ein prägnanter Titel und ein kurzes Abstract (3 bis 5 Sätze), aus dem hervorgeht, welche der Fragen Sie beantworten wollen und welchen Background Sie und Ihre Unternehmung in diesem Bereich haben.

Bitte reichen Sie Ihre Vortragsvorschläge bis zum 13. Januar 2017 EOB via Mail (f.termer@bitkom.org) ein.

Die detaillierte Agenda zur Sitzung wird dann hier bekannt gegeben.

Montag, 17. Oktober 2016

Einladung Zukunftskongress: Wirtschaft 4.0 (Dortmund 8.11.) aka World Usability Day Ruhrgebiet

Engage.NRW in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Dortmund laden herzlich ein zum
Zukunftskongress Wirtschaft 4.0 - Intuitiv, effizient, begeisternd

am Dienstag, 8.11.2016 im Dortmunder U

Auf unserer diesjährigen Veranstaltung begrüßen wir unter anderem: Hochkarätige Sprecher aus namhaften Firmen wie SAP, Grey Germany, ifm electronic, Deutsches Institut für Virtual Reality und viele mehr.

Den Auftakt macht Andreas Maser | Experte für Strategische Unternehmensentwicklung und Change
Management zum Thema „Unternehmensentwicklung im Mittelstand - Kritische Erfolgsfaktoren bei
der Umsetzung von 4.0 Projekten“.

Eine Ausstellung mit Exponaten zum Ansehen und Ausprobieren für den nötigen Praxisbezugrundet die Veranstaltung ab.

Es erwarten Sie aktuelle und zukunftsweisende Themen wie Augmented & Virtual Reality, Industrie
4.0, Internet der Dinge (IoT), Gamification und User Experience im digitalen Wandel.


Programm und Anmeldung unter: www.ruhrwud.de


Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

Dienstag, 11. Oktober 2016

User Experience Meetup Bonn: 20.10.2016 bei Q4U (nur noch Wartelisteplätze!)


Zusammenrücken – der Herbst kommt

#UXBN09@Q4U

Am 20.10.2016 trifft sich der Usability Stammtisch Bonn (UXBN) um 19:00 Uhr in der Mozartstr. 4-10.

Im Oktober wird’s kuschelig! Diesmal sind wir bei Q4U im Musikerviertel. Mit 25 Sitzplätzen müssen wir ordentlich zusammenrücken. 

Leider ist der Event schon ausverkauft aber man kann sich hier noch auf der Warteliste eintragen. Wir versuchen dann eine Lösung zu finden. 

Der Eisberg
User Experience pragmatisch in Projekten berücksichtigen


Es gibt Themen, die angesagt sind. Beispielsweise User Experience und agile Entwicklung. Zu beidem gibt es reichhaltig Literatur und Ideen, wie man es optimal umsetzt. Doch die Praxis ist oft, ja eigentlich immer, anders: Auftraggeber wollen klar definierte Projektabschlüsse, Budgets sind eng, Nutzer schwer zu akquirieren, der Zeitdruck hoch… In der Expertenrunde können wir Erfahrungen in diesem Bereich gemeinsam diskutieren und mit Ergebnissen einer aktuellen BITKOM-Studie kontrastieren.


Chatbots – a new hope?
Impulse und Inspirationen zu einem Hype-Thema


Chatbots sind aktuell in aller Munde. Ist es ein Hype, der schnell wieder vorbei ist, oder erleben wir gerade einen Paradigmenwechsel in der Nutzung digitaler Kanäle? Das Konzept ist nicht neu, aber neue Technologien bieten Möglichkeiten, mit denen man sich als Erfahrungsmacher beschäftigen sollte. Der Vortrag soll einige Impulse und Inspirationen für das Thema liefern und zur Diskussion anregen. Vortrag und Diskussion.

Vortragende

Dr. Ronald Hartwig (Twitter: @Ronald_Hartwig) ist Vorsitzender des BITKOM e.V. Fachausschusses Usability und User Experience (UUX) und Mitbegründer von Untrouble. Er ist als Informatiker und Psychologe seit 1997 als kreativer Experte für herausragende User Interfaces und ihr pragmatische Umsetzung in realen Projekten tätig.


Arno (Twitter: @aNo_nym) unterstützt Unternehmen dabei, Produkte, Marke, Prozess- und Serviceabläufe so zu orchestrieren, dass sie von Menschen als ein nahtlos positives Erlebnis wahrgenommen werden können.


Jens (Twitter: @derscharni) ist bereits seit mehr als 16 Jahren damit beschäftigt, das Kundenerlebnis mit neuen Technologien und Design anzureichern. Mit besonderem Interesse an Behavior Change Methoden arbeitete er freiberuflich als Interaktionsdesigner, Web Frontend Developer, Informationsarchitekt und UX Designer beispielsweise für Kunden wie Deinhard, Henkel & Co, EMI Electrola und das Bundesministerium für Bildung und Erziehung. Momentan ist Jens als Chief Product Owner verantwortlich für die gesamte digitale Strategie der Yello Strom GmbH (www.yellostrom.de). Neben seiner ursprünglichen Vision das Beste Interface aller Zeiten zu bauen, ist er hauptsächlich damit beschäftigt eine effektive Kombination von Design Thinking und agilen Lean Startup Methoden in einem Konzern zu verankern.

Dienstag, 6. September 2016

RUHRWUD 2016: Call for Participation zum Zukunftskongress Wirtschaft 4.0 Intuitiv, effizient, begeisternd











Einladung zur Einreichung von Vorschlägen für Vorträge, Workshops und Exponate


Am 8.11.2016 findet im berühmten Dortmunder U in der Reihe des "World Usability Day" der Zukunftskongress statt. Jetzt ist die Gelegenheit sich als Sponsor, Sprecher, Workshopanbieter oder Exponat-Austeller zu bewerben.

Mehr Details finden Sie im detaillierten Aufruf unter www.ruhrwud.de.


Dienstag, 2. August 2016

BITKOM Veranstaltung bei Google München: Augmented & Physical UX (8.9.16)

Der Arbeitskreis Usability & User Experience (UUX) der BITKOM veranstaltet die nächste Sitzung am 8.9.2016 von 10 bis 17 Uhr bei Google Germany GmbH, Erika-Mann-Straße 33, 80636 München.
Das Programm finden Sie bei den Kollegen vom Usabilityblog hier.

Da bereits jetzt über 70 Anmeldungen vorliegen (neuer Rekord), können nur noch Wartelistenplätze angeboten werden. Sprechen Sie mich (Ronald Hartwig) oder die Kollegen gerne dazu an.

Freitag, 24. Juni 2016

CfP "Augmented & Physical UX" am 8.9.2016 bei Google München

Nach einem Besucherrekord mit über 70 Fachteilnehmern bei unserer Veranstaltung bei der Deutschen Post im Juni, steht nun schon der dritte und letzte Event für 2016 in den Startlöchern:

Aufruf zur Mitgestaltung


Augmented & Physical UX
München | Google Germany GmbH | 8. September 2016 Sitzung des Bitkom FA Usability & User Experience (UUX)


Die Grenzen zwischen Internet und der realer Welt verwischen immer mehr. Alltagsgegenstände werden zunehmend vernetzt (Physical Web) und digitale Inhalte in die reale Welt integriert (Augmented Reality). Welche Chancen ergeben sich dadurch für das Benutzererlebnis? Welche Gefahren für den Anwender sind absehbar? Und welche Vorgehensmodelle, Technologien, Plattformen und Ökosysteme werden die Innovationen treiben? 
Zur nächsten Veranstaltung des Bitkom Fachausschusses Usability & User Experience (UUX) am Donnerstag, den 8.9.2016 bei Google in München suchen wir noch interessante Vorträge, die die Brücke zwischen technischer Möglichkeit und einer visionären User Experience schlagen und zum Diskutieren und Nachdenken anregen. Der Fachausschuss UUX hat zum Ziel, Interessierten das Thema der nutzerzentrierten Gestaltung und guter  Nutzungserlebnisse näherzubringen, häufige Fragen zu klären und Best-Practices zu zeigen.

Mögliche Themen (können gerne ergänzt werden): 
  • Everything that can be connected, will be connected! 
  • Virtual and Augmented Home 
  • Uncanny Valley of Assistance 
  • Anticipation and Empathy 
  • Privacy, Security, Responsibility and Dogfooding 
  • Technologies, Ecosystems, and Processes
Ein paar Hinweise zur Optimierung der Vorträge: 
  • Erwarten Sie ein breitgefächertes Publikum aus Entscheidern, UX-Experten, Innovatoren, Entwicklern und Strategen. 
  • Ziel ist das Thema UX an diesen Beispielen für Interessierte von außerhalb des UX Kontextes anzureißen, nicht eine reine Diskussion zwischen UX-Experten 
  • Denken Sie nicht in Firmennamen und Marken, sondern inspirieren Sie mit Ideen, Visionen und Erfahrungen 
  • Jeder Vortrag sollte zwischen 15 bis 30 Minuten dauern und dann eine Diskussion von 5-15 Minuten provozieren. 
  • Geben Sie selbst die Diskussionsanstöße und fordern Sie das Publikum heraus… wir lieben Diskussionen!  
  • Formulieren Sie die Key-Findings zum Mitnehmen und den »Küchenzuruf« 
Schicken Sie Ihre Vorschläge (kurze Inhaltsangabe, CV des Sprechers, zentrale Thesen und Diskussionspunkte) bitte bis zum 7.7.2016 an f.termer@bitkom.org.

Die Einladung erfolgt dann in diesem Kanal, über das BITKOM-Portal und über Xing. 

Dienstag, 17. Mai 2016

Programm FA Usability & User ExperienceUX of Things 4.0 – Usability & User Experience im Kontext von IoT und Industrie 4.0

FA Usability & User ExperienceUX of Things 4.0 – Usability & User Experience im Kontext von IoT und Industrie 4.0

02. Juni 2016, 10:00 – 17:00 UhrDeutsche Post DHL Group, Platz der Deutschen Post, 53113 Bonn (Anfahrtsbeschreibung)

Moderation:  
  • Dr. Ronald Hartwig, MAXIMAGO GmbH, 
  • Martin Beschnitt, eResult GmbH
  • Sascha Wolters, Deutsche Telekom AG
 09:30       Registrierung und Begrüßungskaffee
Hinweis: Zur Registrierung am Empfang des Post Towers ist die Vorlage eines gültigen Ausweisdokuments (Personalausweis, Führerschein) erforderlich

 Top 1       10:00     Begrüßung, Agenda
Dr. Ronald Hartwig, MAXIMAGO GmbH, Frank Termer, Bitkom e.V.     
Top 2       10:15     Grußwort des Gastgebers
Dr. Detlev Ruland, CIO und CTO PeP, Deutsche Post DHL Group          
Top 3       10:30     Mobile Connectivity und IoT: Do’s und Don’t’s
Jens Reufsteck, Senior Principal Consultant, Namics (Deutschland) GmbH            
IoT steht weit oben auf der Agenda vieler Industrieunternehmen. Heute dreht sich viel um Smart Home, Fitness Tracking und erste Anwendungen für Connected Car. In der Pipeline stehen viele weitere innovative Projekte. Aber wie stellen Sie sicher, dass Ihre IoT-Ideen zum Erfolg werden? Stolperfallen gibt es viele. Mal wird die Technik unterschätzt, mal bremsen wichtige Stakeholder, und schließlich gibt es auch noch den Anwender, der es sich vielleicht ganz anders vorgestellt hat. Anregungen und Learnings aus dem Projektalltag einer Digitalagentur.            

Top 4       11:15     UX in Augmented Reality – Nutzerfreundliche Visualisierung von Echtzeitdaten in Industrie 4.0 Szenarien
Dr. Katharina Schuster, Consultant, adesso AG      
Die Verfügbarkeit aller relevanten Daten in Echtzeit durch die Vernetzung von Menschen, Objekten und Systemen ermöglicht es, zu jedem Zeitpunkt Informationen für den optimalen Wertschöpfungsfluss abzuleiten. Augmented Reality-Systeme können Nutzern mit entsprechender Hardware wie Smart Glasses Informationen kontextualisiert und “on-site” zur Verfügung stellen. Der Vortrag beleuchtet zum Einen das Potential der neuen Technologie für Industrie 4.0 und stellt zum Anderen Messmethoden vor, um sicherzustellen, dass die Anreicherung der Realität zu positiven Nutzungserlebnissen führt.

                12:00       Mittagspause
Top 5       13:00     Führung durch Level 30
Moderation: Besucherservice, Deutsche Post
LEVEL 30 ist die interaktive Ausstellung verschiedener Produkte, Dienstleistungen und Services von Deutsche Post DHL Group. Level 30 bietet Interessierten nicht nur eine statische Ausstellung, sondern ermöglicht die Interaktion mit dem Besucher. Diese können ganz neue Eindrücke von den Produkten und Services von Deutsche Post DHL erhalten und ihr Wissen über den Konzern erweitern. An multimedialen Ständen und Stelen können Besucher sich über das Brief- und Paketgeschäft informieren: Beispiele wie der Postfinder, der Paketkasten, die Post Mobil App oder der Messenger SimsMe machen es möglich, Post-Produkte zu erleben und selbst zu testen. An der Station Funcard können Gäste außerdem individuelle Postkarten mit eigenem Motiv erstellen.

Top 6       13:30     To hell with Screens! We need Objects!
Enes Ünal, User Experience Architect, candylabs GmbH
Man würde meinen, dass der Grundgedanke von IoT klar ist: Die durchgängige Optimierung und Förderung wirtschaftlicher und sozialer Prozesse durch eine Vielzahl von in die Umgebung eingebrachte Mikroprozessoren und Sensoren. Doch weit gefehlt, wer so denken mag. Dieser Vortrag unternimmt einen kleinen Exkurs zu unseren Urahnen und zeigt den Stellenwert von “Dingen” auf – und verdeutlicht dabei, dass der Mensch schon immer eine besondere Beziehung zu Objekten hatte, die ihm im Zuge der Industrialisierung abhandenkam.
Top 7       14:15     Nutzerzentrierte Informationssicherheit – Werkzeuge und Musterlösungen zur Integration von UUX & IT-Security
Hartmut Schmitt, Koordinator Forschungsprojekte, HK Business Solutions GmbH
Die Schutzmechanismen und Sicherheitsfunktionen eines Systems können im Zeitalter von Industrie 4.0 und IoT nur dann wirksam sein, wenn sie vom Nutzer zumindest grundlegend verstanden werden und ihm beim Erledigen seiner eigentlichen Aufgaben nicht im Wege stehen. Unter dem Schlagwort Usable Security wird daher seit einigen Jahren ein Ansatz diskutiert, der Methoden und Werkzeuge des Security Engineerings mit Modellen der Psychologie und Erkenntnissen aus der Mensch-Maschine-Interaktion und der Designforschung integriert. Im Vortrag werden Methoden und Gestaltungswerkzeuge präsentiert, die im Rahmen des BMWi-geförderten Forschungsprojekts USecureD (www.usecured.de) entwickelt wurden und die Hersteller bei einer systematischen Entwicklung von Software und technischen Produkten mit dem Qualitätsmerkmal Usable Security unterstützen.
                 15:00       Kaffeepause
 Top 8       15:15     Von der Fabrik auf die Bühne: Roboter improvisiert auf der TED Konferenz 2020
Stefan Holtel, Lead Cogniteer, brightONE Consulting GmbH
Das Bild von Robotern ist geprägt von Fabrikarbeit. Nun verlassen sie ihre Käfige: Baxter geht Handwerkern zur Hand, Cheetha überspringt Hürden, und Atlas wankt zweibeinig durch das Unterholz. Vor kurzem wurde der AI X Prize ausgerufen: Bis zum Jahr 2020 soll eine künstliche Intelligenz den Vortrag auf einer TED Konferenz halten. Wir erklären den Wettbewerb. Und suchen Mitstreiter aus den Disziplinen Künstliche Intelligenz, Robotik, Psychologie sowie Theater und Schauspiel, um ihn zu gewinnen.

Top 9       16:00     Aktuelles aus dem FA UUX und Neues aus dem Bitkom
  • Dr. Ronald Hartwig, MAXIMAGO GmbH
  • Sascha Wolter, Deutsche Telekom AG
  • Martin Beschnitt, eResult GmbH
  • Frank Termer, Bitkom e.V.
Zusammenfassend soll diskutiert werden, wie die vorgestellten Themen in die weitere Arbeit des Fachausschusses einfließen. Zudem wird ein Überblick zu folgenden Themen gegeben:
  • aktueller Stand des Leitfadens „Software näher zum Nutzer bringen“
  • Ausblick auf das nächste Treffen des FA UUX
  • Themen und Termine aus dem KB Software
ca.           17:00       Ende der Veranstaltung

Anmeldung auf Xing und per Mail an f.termer@bitkom.org

Donnerstag, 28. April 2016

CfP: UX of Things 4.0 – Usability & User Experience im Kontext von IoT und Industrie 4.0 - 2.6.2016 Bonn DHL - Deutsche Post

Im nächsten Treffen des bitkom Fachausschusses Usability & User Experience wollen wir mit Ihnen Erfahrungen aus der Praxis diskutieren. Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge für einen Vortrag via Mail bis zum 06.05.2016 ein (f.termer@bitkom.org). Geben Sie dabei bitte den Titel Ihrer Präsentation an und beschreiben Sie kurz in 2 bis 3 Sätzen das Thema Ihres Vortrags. Ein Vortrag sollte für eine Dauer von 30 Minuten angelegt sein und zu einer anschließenden Diskussion anregen.

UX of Things 4.0 – Usability & User Experience im Kontext von IoT und Industrie 4.0

 Deutsche Post DHL | Bonn | 2. Juni 2016 Bitkom FA Usability & User Experience (UUX)

Industrie 4.0 und damit verbunden auch das Internet of Things (IoT) sind längst keine Modeerscheinungen mehr sondern eine stattfindende Entwicklung, vor der kein Unternehmen die Augen verschließen kann. Doch bis die Idee einer Industrie 4.0 tatsächlich Wirklichkeit geworden sein wird, gilt es noch einige Gesichtspunkte zu klären, die bisher nur teilweise betrachtet wurden. Hier fällt besonders auf, dass in aktuellen Diskussionen häufig die technische Seite von Industrie 4.0 einseitig betont und nur selten die Frage nach der Rolle des Menschen gestellt wird.
Eine Welt des Internet of Things stellt besondere Herausforderungen an die Mensch-Technik-Interaktion (MTI) und hält damit spannende Fragestellungen nach der Usability und der User Experience bereit.
Folgende Fragen sind dabei von besonderer Relevanz:
  • Wie kann die Akzeptanz von fortgeschrittenen Technologien gesteigert werden – von z.B. Internet of Things, Robotern und Neuronalen Netzwerken bzw. deren Implementierung?
  • Wie wird grundsätzlich die Mensch-Roboter-Kollaboration im Kontext von Industrie 4.0 und IoT gestaltet?
  • Welche Methoden des User Centered Design, welche Designwerkzeuge und Gestaltungsrichtlinien können für MTI eingesetzt werden? Welche Erfahrungswerte können hier bereits benannt werden?
  • Wie UX ist IoT bereits heute?
  • Wie kann Usability und User Experience von IoT und Industrie 4.0 gemessen werden? Welche Methoden gewinnen hier an Bedeutung? Werden bestimmte Methoden evtl. sogar überflüssig?
  • Technische Komponenten in der Industrie 4.0 und im IoT werden durch neuronale Netzwerke menschlich, d.h. sie fangen an, wie Menschen wahrzunehmen und zu erkennen. Welche Vorteile bieten diese Techniken für die Usability? Welche Herausforderungen gehen damit einher?
  • In der Produktion müssen Interfaces leicht erlernbar und informativ, schnell und einfach sein. Haben sich hierfür schon generalisierbare Konventionen herausgebildet? Setzen diese Interfaces einfach auf die Touch-Konventionen auf oder sind Adaptionen nötig? Wie sehen konkrete Umsetzungen aus?
  • Wie können Interfaces gestaltet werden, um den »Unsicherheitsfaktor« Mensch im Security-Szenario zu unterstützen und auch zu schützen?
Zur Veranstaltung anmelden können Sie sich im bitkom Mitgliederportal und auf Xing 


Sonntag, 31. Januar 2016

11.2.16 Hamburg IBM: Veranstaltung "Bessere Benutzererlebnisse durch intelligente Systeme"

Einladung

Fachausschuss Usability & User Experience



Bessere Benutzererlebnisse durch intelligente Systeme 11. Februar 2016, 10:30 - 17:00 Uhr IBM Deutschland GmbH – iX Studio Hamburg, Beim Strohhause 17, 20097 Hamburg

Moderation: Dr. Ronald Hartwig, Director User Experience, MAXIMAGO GmbH


  • 10:00
    Registrierung und Begrüßungskaffee
  • Top 1
    10:30 Begrüßung, Agenda
    Dr. Ronald Hartwig, MAXIMAGO GmbH Frank Termer, Bitkom e.V.
  • Top 2
    10:35 Grußwort des Gastgebers
    Dr. Jens Heuer, IBM Deutschland GmbH
  • Top 3
    10:45 Von der Gestaltung von Technik zur Gestaltung von Erlebnissen
    Axel Platz, Siemens AG
    Es sollte bei der Gestaltung der Beziehung zwischen Mensch und Technik nicht mehr nur darum gehen, negative Konsequenzen zu minimieren und sozusagen einen Mangel zu verwalten, letztendlich um den Menschen funktionieren zu lassen, sondern darum, Möglichkeiten für positive Erlebnisse zu identifizieren und dann Technik dahingehend zu gestalten. Das Momentum liegt dabei paradoxerweise vielleicht gerade nicht in dem, was sich wandelt, der Technik, sondern in dem, was bleibt, nämlich dem Menschen, gemeint die conditio humana - der Mensch in seinem Handeln und Erleben.
  • Top 4
    11:30
    User Experience von intelligenten Systemen - verhindert oder gerade erst ermöglicht durch Softwarearchitekten?
    Dr. Marcus Trapp und Dr. Matthias Naab, Fraunhofer IESE
    Sowohl eine positive User Experience als auch eine hervorragende Softwarearchitektur sind für intelligente Systeme heute unabdingbar. Der Vertrag betrachtet das Spannungsfeld zwischen diesen beiden Bereichen. Dabei gehen wir nicht nur auf die durchaus unterschiedlichen Personengruppen der UX Designer und Softwarearchitekten ein, sondern betrachten auch das Spannungsfeld zwischen tollen UX Konzepten und technischen Konzepten, die zur Umsetzung dieser benötigt werden. So ist aus Benutzerperspektive beispielsweise schnell entschieden, dass ein Live-Search-Feature unbedingt benötigt wird, jedoch wird dieser Wunsch immer noch zu oft nicht oder zu spät mit Softwarearchitekten abgestimmt, um die technischen Herausforderungen, die mit diesem Feature einhergehen, in eine Entscheidung zur Umsetzung mit einzubeziehen. Dies gilt insbesondere für intelligente Software Systeme, die sowohl an die UX als auch an die Softwarearchitektur besonders große Ansprüche stellen. 
  • Top 5
    12:15
    Intelligentes Design, Big Data und Kognitive Systeme
    Dr. Jens Heuer, IBM Deutschland GmbH In diesem Beitrag wird diskutiert, wie das Wachstum an verfügbaren Daten dazu genutzt werden kann, um intelligente Designentscheidungen zu motivieren. Es wird betrachtet, welche Arten von Informationen geeignet sind, welche Methoden es zur ihrer Interpretation gibt und wie Kognitive System und Design Thinking sich ergänzen, um einen gesamtheitlichen Gestaltungsansatz zu ermöglichen. Im zweiten Teil wird noch einmal die Funktionsweise kognitiver Systeme erläutert und es werden (wenn die Zeit es zulässt) einige Beispiele anhand von IBM Watson gezeigt.
  • 13:00 Mittagspause
  • TOP 6
    14:00
    Führung durch das iX – Studio Hamburg
     Moderation: Dr. Jens Heuer, IBM Deutschland GmbH
  • TOP 7
    14:30
    Widerstand ist zwecklos – IoT-Konzepte für (Nicht-)Programmierer
    Sascha Wolter, Deutsche Telekom AG
    Anwendungen bestehen heute aus einer Vielzahl an Systemen, die miteinander mehr oder weniger lose als ein System aus Systemen vernetzt sind. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Einzelsysteme in eine Beziehung zueinander zu setzen und – als ersten Schritt hin zu mehr Intelligenz – Abläufe zu automatisieren. Sascha Wolter zeigt in diesem Kurzvortrag, dass es dank Eclipse SmartHome, MQTT und dem von IBM maßgeblich beeinflussten visuellen Werkzeug Node-RED auch ohne größeres technisches Verständnis möglich ist, automatisierte Benutzererlebnisse zu entwerfen und auszuprobieren…
  • 15:15 Kaffeepause
  • TOP 8
    15:30
    UX von intelligenten Systemen – oder: die Angst vor der künstlichen Intelligenz
    Martin Beschnitt, eResult GmbH
    Hilfe, … mein präferierter Online-Shop weiß bereits, was ich will; mein Handy erinnert mich aufgrund des Verkehrs frühzeitiger loszufahren, um nicht zu spät zum nächsten Termin zu kommen; meine Smartwatch ermahnt mich, mich mehr zu bewegen; mein soziales Netzwerk schlägt mir Freunde vor! Heutzutage gibt es bereits eine Vielzahl an intelligenten Systemen in allen Lebensbereichen und –branchen. Die meisten davon kennt der Normalbürger (noch) nicht und ist aufgrund dessen eher irritiert und/oder skeptisch gegenüber diesen. Martin Beschnitt zeigt herausragende als auch beängstigende Beispiele aus dem Alltag und benennt die Treiber für eine erfolgreiche Akzeptanz intelligenter Systeme. Zudem geht er auf Möglichkeiten ein, wie man die Entwicklung intelligenter Systeme durch user research & testing im Sinne des UCD-Lifecycles begleiten kann. Denn: vorausschauende Systeme müssen (vorerst) weiterhin gestaltet und programmiert werden – von Menschen. Und der Entwickler ist hierbei zu 99% nicht der Endanwender…
  • TOP 9
    16:15 Neues aus dem Bitkom und Aktuelles aus dem FA UUX
    Frank Termer, Bitkom e.V. Dr. Ronald Hartwig, MAXIMAGO GmbH 
    • Themen und Termine aus dem KB Software
    • Programm des FA UUX für 2016
  • TOP 10
    16:30
    Diskussion: Fazit der Vorträge und Implikationen für die weitere Arbeit des FA UUX
    Moderation: Dr. Ronald Hartwig, MAXIMAGO GmbH
    Als Zusammenfassung der Vorträge soll diskutiert werden, wie die vorgestellten Themen in die weitere Arbeit des Fachausschusses einfließen. Dazu wird ein Ausblick auf die Gremienarbeit im Jahr 2016 gegeben und gemeinsam eine Roadmap entwickelt werden.
ca. 17:00 Ende der Veranstaltung

Die Teilnahme ist für BITKOM-Mitglieder kostenlos. Auch Nicht-Mitglieder können als Gäste kostenfrei teilnehmen (Anmeldung erforderlich).

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Einladung zum WUD 2015 in Bottrop: Zukunftskongress Positive Computing - Auf dem Weg zur Wirtschaft 4.0


Details zur Veranstaltung am 12.11.2015 finden Sie unter www.ruhrwud.de .


09:00-10:20BegrüßungProf. Dr. Stefan Geisler, HRW
KeynoteAndreas Klapdor, Innovationsmanagement / Leiter Leuchtturmprojekte, RWE Effizienz GmbH
Smart ObjectsJohanna Schloetmann, UID
Best-Practice: Intuitive Benutzeroberflächen & innovatives Motivationsdesign – wie Spieleentwickler die Mensch-Maschine-Schnittstelle optimieren!Stefanie Waschk, Engage.NRW
Pause
10:40-11:50KeynoteDr. Stefan Becker, Supervisor Global Core HMI,Ford Werke GmbH
Psychologie der Assistenz: Technische Unterstützung für Autonomie und WohlbefindenPriv.-Doz. Dr. Gerhard Rinkenauer, IfADo
Usability und Smart Home unter einem Dach:Besonderheiten und VorgehensweisenAnja Dauer & Sandra Schering, itemis
Mittagspause (inkl. Imbiss)
13:15-14:15Spielerische Motivation am Fliessband? Chancen und Herausforderungen von Industrial GamificationDr. Jörg Niesenhaus, Centigrade
Mensch vs. Computer: Macht das alles überhaupt Sinn?Daniel Greitens, MAXIMAGO
Familienangehörige spielerisch zusammenführen– ein Projektbeispiel für Positive Computing im demografischen WandelProf. Dr. Stefan Geisler, HRW
Pause
14:30-16:00
Workshops*Teil 1
User Experience und Markenführung,
Achim Rögener, UID
Maschine unterstützt Mensch:Benutzerschnittstellen in der Industrie 4.0,
Dr. Jörg Niesenhaus, Centigrade
Parallel Führung 1 (ca. 30 Min)
Pause
16:15-17:45

Teil 2
Positive Computing: Ein neuer Trend in der Mensch-Technik-Interaktion
Grundlagen und Anwendungsbeispiele, Prof.’in Sabrina Eimler und Prof. Dr. Stefan Geisler, HRW
Developing User Experience: Wie kann eine User Experience Strategie in Software umgesetzt werden und wie arbeiten UX und Entwicklung effektiv zusammen?
Dr. Ronald Hartwig, MAXIMAGO
17:45-18:30Fazit
Im Nachgang Führung 2 (für Workshopteilnehmer)
* Die Teilnahme an den Workshops ist kostenpflichtig (150 € Gesamtpreis, 19% MwSt enthalten).
Zur besseren Planung insbesondere der Räumlichkeiten und des Caterings, bitten wir um eine unverbindlicheAnmeldung. Eine Teilnahme an den Workshops ist nur mit vorheriger Anmeldung und Zahlung möglich.


Sonntag, 2. November 2014

World Usability Day 2014 im Unperfekthaus Essen (13.11.2014 17:30 Uhr)


Der World Usability Day verbindet weltweit jedes Jahr Firmen, Forschungseinrichtungen und Nutzer durch mehr als 200 Veranstaltungen. Auch im Ruhrgebiet haben sich erneut Firmen, Forschungsinstitute und Hochschulen zusammengetan, um die Wirkung von Design auf die Welt, in der wir Leben, genauer zu betrachten. 

Der World Usability Day wird in Deutschland von dem Berufsverband German UPA koordiniert. In den vergangenen Jahren nutzten jeweils mehr als 5.000 Teilnehmer im deutschsprachigen Raum die Veranstaltungen, um sich über Entwicklungen im Themenfeld Usability und User Experience zu informieren und auszutauschen.Das diesjährige Motto für den World Usability Day ist "Engagement". Engagement und Motivation von Nutzern sind zentrale Ziele einer guten User Experience und gehen über die reine Gebrauchstauglichkeit von Technologien, Produkten und Dienstleistungen hinaus.

Damit einher geht auch ein stärkerer Fokus auf den Menschen: 
  • Wie können wir Menschen motivieren Technologien und Dienstleistungen mit Freude zu nutzen? 
  • Wie können wir diese Potenziale auch branchenfremden Stakeholdern vermitteln? 
  • Und wie können wir Menschen motivieren Probleme zu adressieren und Dinge zu ändern, die nicht gut funktionieren? 
Diesen und weiteren Fragen werden wir im Rahmen des World Usability Days im Ruhrgebiet nachgehen und freuen uns auf Euren Besuch und Euer Mitwirken.

Am Donnerstag 13.11.2014 um 17:30 Uhr ist es dann wieder so weit. Mehr Details und die Anmeldung findet ihr hier bei www.ruhrwud.de.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Neuer UX-Stammtisch für die Metropole Ruhr

Neuer UX-Stammtisch für die Metropole Ruhr

Nach kurzer mehrjähriger Pause gibt es nun einen Neustart zum Thema "UX-Stammtisch" (früher "Usability Stammtisch")

UX Metropole Ruhr 
Die Seite für den User Experience-, Usability- und Design- Stammtisch im Ruhrgebiet!

Und tatsächlich gab es schon die erste Veranstaltung mit über 20Teilnehmern. Das geht ja gut los. Alles weitere findet sich nun dort auf der Seite http://ux-metropole-ruhr.de/.

Donnerstag, 15. März 2012

Neue Internet-Sinus-Milieus

Um der rasanten Entwicklung des Internets und dem wachsenden Einfluss auf die Gesellschaft gerecht zu werden, veröffentlichte das Sinus-Institut im Auftrag des Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) neue Sinus-Milieus. Während sich die bisherige Milieu-Studie mit der Auffassung der deutschen Bevölkerung zu Familie, Freizeit, Arbeit und Konsum auseinandersetzte, stand jetzt die Internetnutzung im Fokus. Die Studie zeigt die verschiedenen Verhaltensmuster und Internet-Präferenzen der Milieus auf und unterscheidet drei Hauptgruppen: Digital Natives, Digital Immigrants und Digital Outsiders.

Die Digital Natives sind sehr junge, erlebnisorientierte und selbstbewusste Nutzer des Internets. Sie suchen Abwechslung zu ihrem Alltag und nutzen Social Networks aktiv. Die Digital Immigrants hingegen sind eher zurückhaltend im Netz. Für sie ist das Internet nur ein Mittel zum Zweck. Social Network ist für sie kein Fremdwort, aber im Familienleben unerwünscht. Die Digital Outsiders streben nach Harmonie in der Familie und fühlen sich hilflos in der digitalen Welt des Internets. Sie suchen meist Ausreden, nicht online zu sein und sehen im World Wide Web keine Vorteile. Für sie ist es unverständlich, was die Enkel im Internet treiben und wie die „Post“ in Sekunden um die Welt gehen kann.

Wir können versuchen, die vorliegenden Daten qualitativ mit den für die zielgruppenspezifische User-Experience entscheidenden Be-Goals zu verknüpfen. Be Goals stellen als psychologische Grundbedürfnisse die Wünsche, Vorstellungen und Sehnsüchte des Menschen dar. Die Sinus Studien nutzen zwar andere Erhebungsmethoden, sie beschreiben als Resultat aber auch Einstellungen, Werte und Wünsche der Zielgruppen.
So wünscht sich der Digital Outsider beispielsweise Sicherheit und Ordnung im Internet. Das Be-Goal „Sicherheit und Ordnung“ kann man ganz pragmatisch dem Milieu ordnungsfordernder Internet-Laie zuordnen. Dem Milieu der unbekümmerten Hedonisten sind andererseits die Be-Goals „Stimulation“ und „Selbstverwirklichung“ zuzuordnen, da Kommunikation und Social Networking fester Bestandteil ihres Alltags sind.
Indem User-Experience-Experten die neuen Internet-Milieus mit den Be-Goals verknüpfen, schaffen sie eine neue Ebene der User-Experience-Evaluation: User Experience wird dann nicht mehr nur als „schön“ bewertet, sondern ermöglicht durch die zielgruppenspezifische Ausrichtung die maximale Erfüllung der jeweiligen Be-Goals der Zielgruppe sowie deren Überprüfung mit der Valenzmethode.

Autor: Malte Krökel
Ihr Ansprechpartner für nähere Informationen: Tobias Limbach, Team Manager User Experience Consulting bei der User Interface Design GmbH (UID), tobias.limbach@uid.com

Mittwoch, 15. Februar 2012

embedded world 2012 | Außergewöhnliche Embedded Systems gestalten


Mit Embedded Systems die Sinne ansprechen? Was ungewöhnlich klingt, bietet Chancen für Hersteller und Nutzer. Vom 28. Februar bis 1. März 2012 zeigt die User Interface Design GmbH (UID) auf der Messe embedded world in Nürnberg, welches Potenzial in der Gestaltung der Bedienoberflächen von Embedded Systems liegt.

Die ganze Bandbreite der Bedienung für Embedded Systems steht zum Ausprobieren bereit. Besucher können an Hand der neuen App von Vorwerk erleben, wie Design und Usability ein optimales Bedienerlebnis ermöglichen. Außerdem dabei: der Kaffeevollautomat GIGA 5 von JURA und die medizinische Körperwaage seca mBCA 515. Beide Produkte gestaltete UID nutzerzentriert, um eine herausragende User Experience zu erreichen.

Mehr auf der UID-Veranstaltungsseite zur Embedded World


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